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Von Mitte Februar bis Mai ist Bärlauchzeit. Das würzige Kraut wächst auf feuchten und schattigen Laubwaldböden. Doch Bärlauch wird oft mit Giftpflanzen verwechselt.
Verwechslungsgefahr
Die Herbstzeitlose und das Maiglöckchen haben wie Bärlauch lanzenförmige, dunkelgrüne Blätter, sind aber hochgiftig. Oft wachsen sie auch an den gleichen Stellen. Bärlauch erkennt man am Knoblauchgeruch. Tipp: Blatt zwischen die Finger nehmen und reiben. Weitere Erkennungsmerkmale finden Sie hier:
Heilkräfte
Bärlauch gilt als Heilpflanze. Die dunklen Blätter sollen die Darmflora in Schwung bringen und den Blutdruck senken, da sie eine heilsame Wirkung auf die Blutgefässe haben. Sogar eine antibiotische Wirkung wird dem Kraut attestiert. Mehr zum Thema:
Kochrezepte
Mit dem knoblauchartigen Kraut lassen sich Suppen, Saucen und Salate zubereiten. Aber auch Speisen wie Fischtaschen und Soufflés können mit Bärlauch verfeinert werden. Eine Auswahl an Rezepten finden Sie hier:
Wissenswertes
Für Bären ist Bärlauch die erste Nahrung nach dem Winterschlaf. Daher stammt angeblich auch der Name des Krauts. Eine andere Theorie besagt, Bärlauch habe seinen Namen von den alten Germanen: Sie liebten es, Bärenschinken damit zu würzen.
12. Februar 2008
