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Wird ein Kind invalid, fallen oft lebenslang ungedeckte Kosten an. Private Versicherungen stopfen diese Lücke.
Kinder sind schlecht gegen Invalidität abgesichert. Die staatliche Invalidenversicherung (IV) zahlt erst ab Volljährigkeit eine Rente von rund 2000 Franken monatlich.
Eine zusätzliche private Invalidenrente für Kinder kann deshalb sinnvoll sein. Krankenkassen bieten Kapitalversicherungen an, Lebensversicherungen haben Rentenversicherungen im Angebot. Kapitalversicherungen zahlen bei Invalidität einen einmaligen Betrag, Rentenversicherungen zahlen eine regelmässige Rente.
Die Tabelle (siehe pdf-Artikel) vergleicht Rentenversicherungen für Kinder. Ihre Leistungen unterscheiden sich jedoch stark.
Eine reine Kinder-Invalidenrente ohne zusätzliche Leistungen lässt sich nur bei Mobiliar, Helvetia und Axa Winterthur kaufen. Die Wartefrist bis zur erstmaligen Rentenzahlung und die Dauer der Zahlungen unterscheiden sich. Einzelne Versicherungen zahlen zudem Kindern bis zu 12 oder 16 Jahren nur 50 Prozent der versicherten Leistungen.
Basler, Generali, Pax, Swiss Life und Zürich versichern Invalidenrenten von Kindern nicht einzeln. Bei der Zürich müssen zusätzlich ein Kapital bei Erwerbsunfähigkeit und ein garantiertes Erlebensfallkapital versichert werden. Das Erlebensfallkapital wird ausbezahlt, wenn die versicherte Person bis zum Ablauf der Versicherung nicht invalid geworden ist.
Swiss Life, Basler und Pax versichern zudem auch noch ein Todesfallkapital für das Kind.
Was Sie abklären sollten
07. Dezember 2007 | Philipp Lütscher
