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Die amerikanische Kreditkrise hat jetzt auch konservative, auf Sicherheit bedachte Schweizer Anleger erfasst. Zumindest solche, die in sogenannte Absolute- oder Total-Return-Fonds investierten.
Diese Fonds bestehen teilweise aus fast risikolosen Anlagen wie Staatsanleihen und Pfandbriefe und sollen unabhängig vom Marktgeschehen immer positive Renditen erwirtschaften. Solche Fonds wurden der Kundschaft häufig mit dem Argument verkauft, sie seien so sicher wie Obligationen mit höchster Bonität.
Doch nun zeigt sich: Das Etikett «Absolute Return» schützt nicht vor Verlusten. So hat beispielsweise die Franken-Tranche des UBS Absolute Return Bond Fund (CH-Valor 2124975) in den letzten zwölf Monaten 7,3 Prozent verloren, die Euro-Tranche (CH-Valor 1818331) liegt gar 7,5 Prozent im Minus.
Grund: Einige Manager von Absolute-Return-Fonds sind zu viele Risiken eingegangen, um die vollmundigen Renditeziele zu erreichen.
Sie haben übermässig in sogenannte Collateralized Debt Obligations (CDO) und Asset Backed Securities (ABS) investiert. Diese Produkte haben die US-Kreditkrise ins Rollen gebracht.
07. Dezember 2007
