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Der Betreiber der Website www.medsms.ch weiss, wie man mit vergesslichen und kranken Menschen ein Geschäft machen kann. Er bietet auf seiner Homepage einen SMS-Aboservice an, der Kranke an die Einnahme ihrer Medikamente erinnert. Die ersten zehn Mitteilungen sind gratis. Danach gibt es bis 2000 SMS für satte 250 Franken.
Auf der Internetseite heisst es, man habe Partnerschaften mit Firmen wie der Versand-Apotheke Zur Rose, dem Medizin-Verlag Documed oder der Zeitschrift «Medical Tribune». Nur: Auf Anfrage von saldo wussten diese gar nichts davon. Man sei nie Partner von Medsms.ch gewesen.
Ernst Möhler, Inhaber des SMS-Aboservices: «Unser Internetauftritt ist seit Jahren gleich geblieben. Ich wusste gar nicht mehr, wer als Partner aufgeführt ist.» Er betont aber, dass sein Dienst gut laufe: «Wir haben gut tausend Abonnenten.» Für sie bleibt zu hoffen, dass der SMS-Dienst seriöser funktioniert als die Führung der Homepage.
12. September 2007 | Sabine Rindlisbacher
