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Für Benutzer eines Benzinrasenmähers ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um auf das umweltfreundlichere Gerätebenzin umzustellen. Am einfachsten fährt man den Tank Ende Saison leer und füllt ihn gleich mit dem neuen Brennstoff. Dieser verflüchtigt sich im Gegensatz zu normalem Benzin nicht, und das Gerät ist nach dem Winterschlaf sofort einsatzbereit.
Wer einen Mäher hat, der älter als drei Jahre ist, bringt ihn sicherheitshalber zuerst zum Fachhändler – je nach Modell müssen die Einstellungen beim Vergaser leicht geändert werden.
Gerätebenzin – auch unter der Bezeichnung Alkylatbenzin bekannt – gibt es in der ganzen Schweiz an rund 1000 Verkaufsstellen (Fachbetriebe für Kommunal- und Landmaschinen, Motorgerätefachhandel, nicht aber an Tankstellen). Es kann auch für Laubgebläse und Motorsägen gebraucht werden.
Die Umstellung tut der Umwelt gut: Ein mit Benzin betriebener Rasenmäher produziert nämlich die gleiche Schadstoffmenge wie 26 Autos. Neben hohen Anteilen von giftigen Verbindungen wie Toluol und Xylol enthält Benzin auch krebserregendes Benzol. Mit Gerätebenzin reduziert man diese Belastungen um 95 Prozent.
12. September 2007 | Jürg Fischer