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Artikel | K-Tipp 14/2007

Neue Ausblicke im alten Fenster

Das neue Windows Vista sieht hübsch aus, lohnt sich aber eigentlich nur, wenn man sich gleich einen neuen Rechner kauft. Mit kostenlosen Programmen lässt sich aber ein altes Windows XP Vista-mässig aufpolieren.

Eine Warnung zu Beginn: Das «Herumschrauben» an Windows birgt immer die Gefahr der Verschlimmbesserung. Deshalb sollten PC-Einsteiger die Finger davon lassen oder erst eine komplette Datensicherung mit Programmen wie TrueImage (www.acronis.de) durchführen. Im Folgenden ein paar Tipps, wie man sein Windows XP
Vista-mässig aufpoliert:

Programme schnell starten

Der grösste Zeitsparer bei Vista ist der Programmstarter. Man tippt in ein Feld den Programmnamen ein. Bereits nach dem ersten Zeichen ergänzt der Computer diesen aus seiner Liste – aus «Ex» wird so automatisch «Microsoft Excel». Die Eingabetaste startet dann das Programm, ohne dass man sich durch Menü-Bäume hangeln muss. Unter Windows XP erhält man diese Funktion mit dem kostenlosen Launchy (www.launchy. net). Die Tastenkombination Alt-Leertaste öffnet das Eingabefenster von Launchy.

 
Dateien schnell finden

Dank der neuen Suchfunktion von Vista lassen sich Dokumente und andere Dateien schnell finden. Auch diesen Komfort kann man für XP nachrüsten. Das kostenlose und auf Deutsch erhältliche Copernic Desktop Search (www. copernic.com) erstellt von unzähligen Dateitypen einen Suchindex. Nach
Eintippen von «Rechnung
Müller» erscheinen alle Dokumente, in denen die Wörter «Rechnung» und «Müller» vorkommen. Will man seine Festplatte nur flink nach bestimmten Dateinamen durchsuchen, hilft Locate32 (www.uku.fi/ ~jmhuttun).
Das offizielle Suchtool von Microsoft ist zu finden unter www.microsoft.com/ windows/desktopsearch/de /default.mspx, macht aber den Rechner langsamer.

 
Kleine Helfer

Unter Vista lassen sich in der sogenannten Sidebar permanent kleine Hilfsprogramme anzeigen, die beispielsweise Wettervorhersagen, Biorhythmus und Uhrzeit anzeigen oder gar zu einem Spielchen verlocken. Eine Alternative zu den Vista-Erweiterungen sind die 4000 Yahoo-Widgets (http://widgets.yahoo. com), die sowohl unter Windows XP als auch unter Mac-OS funktionieren.


Die Zeit zurückdrehen

Vista bringt eine Versionsverwaltung für Dokumente. Notfalls lässt sich so beispielsweise eine Excel-Tabelle wieder in den Zustand versetzen, den sie vor drei Wochen hatte. Ähnlichen Komfort bietet «Version Backup» (www.sb-aw. de), das für Privatanwender kostenlos ist. Die Datensicherung läuft automatisch täglich ab und verwaltet mehrere Kopien einer Datei. In einem Backup-Browser kann man später mehrere Tage in der Zeit «zurückgehen».  

Den Kindern Grenzen setzen

Läuft der Familien-PC unter Vista, kann sich jedes Kind mit seinem Konto anmelden. Das Kinderkonto kann auf bestimmte Programme beschränkt werden, oder die Computernutzung lässt sich auf bestimmte Tageszeiten einschränken. Dafür gibt es unter XP kostenlose Programme. Kidkey (www. kidkey.de) limitiert die PC-Nutzung auf eine bestimmte Dauer. Parents Friend (www.parents-friend.de) erlaubt, einzelne Programme zu sperren. Noch ausgefeilter, aber nicht kostenlos ist «Kindersicherung 2007» (www. salfeld.de).

 
Die Optik aufpolieren

Am spektakulärsten sind Tools, die das Erscheinungsbild von XP verändern. So zeigt beispielsweise Shock Aero (www. docs.co.kr, englisch) alle offenen Programme in einem 3D-Stapel an. Mutige installieren das deutschsprachige «Vista Mixer» (www.public.sytes.net/ hoefs/windows/vistamizer. php) oder das englische Vista Inspirat (www. crystalxp.net). Diese Umbaukits nehmen bis zu 200 Änderungen an Windows XP vor, um dessen Aussehen möglichst an Vista anzupassen. Sie bedingen aber einen leistungsfähigen Prozessor und eine ebensolche Grafikkarte. Ferner besteht das Risiko, dass einzelne Programme anschliessend nicht mehr richtig funktionieren. Eine Sammlung von weiteren Schönheitskuren für XP findet sich unter www.netzwelt.de/ windows-vista/vista-optik-fuer-xp.html).

06. September 2007 | Kurt Haupt


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Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
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