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Immer mehr Autobesitzer wollen auf Zusatzleistungen bei der Versicherung ihres Wagens verzichten. Neue Produkte kommen diesem Bedürfnis entgegen.
Viele Autoversicherer haben ihren Kunden bis vor wenigen Jahren neben der gewünschten Haftpflicht- und Kasko-Deckung ungefragt weitere Leistungen wie Zeitwertzusatz, Bonusschutz und Parkschadendeckung in die Offerte gepackt. Wer diese Leistungen nicht wollte, musste sie nachträglich aus der Offerte streichen – sofern das überhaupt möglich war.
Heute sind viele Kunden kostenbewusster. Sie lassen sich zusätzliche Kostentreiber nicht mehr aufschwatzen, sondern verlangen ausdrücklich einen minimalen Versicherungsschutz zu günstigen Konditionen.
Die Versicherungen haben reagiert und bieten neu abgespeckte Varianten ihrer Kasko- und Haftpflichtversicherungen an. Oder sie entwickeln gleich eigenständige Light-Produkte wie Axa Winterthur, Vaudoise und Zürich Connect. Einzelne dieser Light-Versicherungen sind nur im Internet oder via Callcenter erhältlich.
K-Geld hat die Kosten dieser Minimalvarianten mit jenen der Maximalangebote – also inklusive diverser Zusatzleistungen – verglichen (siehe Tabelle im pdf-Artikel). Bei der Light-Variante wurde auf Zusatzdeckungen so weit wie möglich verzichtet. Und in der Teilkasko wurde ein Selbstbehalt von 200 Franken berücksichtigt, um die Prämien weiter zu drücken.
Eine solche Light-Deckung ist vor allem für ältere Autos empfehlenswert, da Parkschäden und Zeitwertentschädigung nicht mehr stark ins Gewicht fallen. Ausserdem bietet sie sich für Lenker an, die den fehlenden Bonusschutz finanziell verkraften und auf die Deckung bei einem Unfall nach grobfahrlässigem Verhalten verzichten können.
Die Light-Angebote kosten je nach Versicherung rund 270 bis 550 Franken weniger pro Jahr. Baloise und Zürich sind im K-Geld-Vergleich sowohl bei den Light- als auch bei den Maxi-Angeboten am teuersten, Generali und Mobiliar am günstigsten.
31. August 2007 | Philipp Lütscher
