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Wie ernst nehmen die Banken ihre Kleinanleger? Diese Frage muss man sich stellen nach Lektüre des Artikels auf den Seiten 6 und 7.
K-Geld-Reporter Marco Diener hat sich als Anleger ausgegeben und bei fünf Banken vorgesprochen.
Er bat um eine Beratung bei der Anlage von 50 000 Franken.
Das Ergebnis ist vernichtend: Nicht einer der fünf Bankberater bot eine Beratung, welche diese Bezeichnung verdient hätte. Nicht einer ging auf die Wünsche und Ziele des Anlegers ein. Nicht einer zeigte ihm auf, wie risikoreich er aufgrund seines Pro?ls investieren darf.
Stattdessen legten sie ihm einen Strauss an Produkten vor mit äusserst unterschiedlichen Risiken und Renditechancen. Nach dem Besuch bei den Banken war der Anleger so schlau als wie zuvor.
30. Mai 2007 | Philipp Lütscher, Redaktionsleiter
