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Bisher spielte der Markt bei Hörgeräten kaum. Folge: Die Preise sind massiv überhöht und fast überall gleich. Nun kann man zumindest beim Kauf hochwertiger Hörgeräte Geld sparen. Fielmann etwa gewährt laut Kunden «10 bis 30 Prozent» Rabatt auf den Anteil, den der Käufer selbst zu zahlen hat.
Preisabschläge gibt es bei Amplifon, allerdings nur auf Verlangen. Rabatte räumen nach eigenen Angaben auch Kind-Hörzentralen ein, dafür reduziere man aber den Leistungsumfang.
Mehr Wettbewerb halten Kritiker für dringend geboten: «Pro Jahr zahlen wir für die gleichen Geräte verglichen mit dem Ausland nach wie vor 20 bis 30 Millionen Franken zu viel», sagt Thomas Schmidhauser vom Hörgeschädigten-Verband Pro Audito. Mit bis zu 30 Prozent höheren Preisen rechnet Beat Niederhauser vom Büro des Preisüberwachers. Gemäss Schätzungen werden in der Schweiz 150 Millionen Franken pro Jahr für Hörgeräte ausgegeben. 80 Millionen davon erstatten IV und AHV, den Rest zahlen die Betroffenen.
16. Mai 2007 | eb
