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Einst als Lösung für Autofahrer angepriesen, ist Light-Bier auf dem Rückzug. Vor allem in den Restaurants. «Haben wir nicht», bekommen Gäste immer häufiger zu hören. «Die Nachfrage hat nachgelassen», sagt Heineken-Sprecherin Eva Baltisberger.
Dem widerspricht Noldi Graf, Chef von Sonnenbräu in Rebstein SG: «Vieles hängt vom Wirt ab. Bewirbt er das Light, findet es Abnehmer.» In der Ostschweiz scheint das zu funktionieren: Sonnenbräu verbuchte 2005 ein Absatzplus von 55 Prozent. Gut läuft es auch in Appenzell: «Gerade in ländlichen Gegenden, wo die Leute aufs Auto angewiesen sind», heisst es bei der Brauerei Locher.
Auch Feldschlösschen spricht von steigenden Umsätzen. Das «2,4» der Rheinfelder Brauerei ist aber auch das einzige Light-Bier, das bei Coop erhältlich ist.
pt
16. Mai 2007
