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Nachdem ein Cisalpino im April 2006 im Zimmerbergtunnel Feuer gefangen hatte und die 120 Passagiere evakuiert werden mussten, stellte saldo den Verantwortlichen die Frage: «Weshalb muten die SBB den Reisenden auf der wichtigsten Nord-Süd-Strecke jahrelang ein Pannenfahrzeug zu?» (saldo 8/06). Der jetzt vorliegende Untersuchungsbericht belegt, dass diese Frage berechtigt war: Schon auf der Fahrt Mailand-Stuttgart traten beim betreffenden Cisalpino zwei Störungen am Hauptschalter auf. Auf der Fahrt von Stuttgart nach Zürich kam es bei Thayngen zu einer weiteren Störung. Diese Störungen konnten durch den Lokführer behoben werden. Laut Untersuchungsbericht war es eine nicht richtig angezogene Schraube im Hochspannungsteil beim Hauptschalter, die dann den Mottbrand auslöste. Und: Auch die Evakuierung bereitete Probleme, da die Türen des Zugs blockiert waren und vom Lokführer anfangs nicht freigegeben werden konnten.
02. Mai 2007
