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Menschen mit psychischen Erkrankungen sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung zwei- bis dreimal häufiger von Übergewicht betroffen, sagt eine Studie der Uniklinik für Psychiatrie in Freiburg (D).
Für die Gewichtszunahme verantwortlich sind die im Rahmen einer Therapie eingenommenen Psychopharmaka wie Stimmungsstabilisierer oder Antidepressiva. Sie bewirken oft eine Verringerung des Energie-Grundumsatzes bei gleicher Nahrungsaufnahme und wirken auf verschiedene Hormone sowie den Wasser- und Elektrolyt-Haushalt.
Das Ganze kann zum Teufelskreis werden: Durch die Gewichtszunahme befolgen laut der Fachzeitschrift «Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie» viele Patienten nicht mehr die ärztlichen Angaben für die Einnahme der Medikamente, was ihren Zustand verschlechtert.
sch
02. Mai 2007
