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Artikel | K-Geld 2/2007

Flach, teuer und heiss begehrt

LCD- und Plasma-Fernseher haben die Röhrengeräte fast völlig aus den Läden verdrängt. Vor dem Kauf lohnt sich ein Preisvergleich.

Die Schweizerinnen und Schweizer kauften im vergangenen Jahr 525000 TV-Geräte - so viele wie nie zuvor. Der grösste Teil davon waren Flachbildschirme.

Der Erfolg dieser Geräte ist erstaunlich, denn die Bildqualität ist zumindest bei den günstigeren Apparaten immer noch deutlich schlechter. Und sie kosten mindestens doppelt so viel wie vergleichbare Röhrengeräte.

Abgesehen von Billigprodukten verfügen praktisch alle Flachbildschirme über das Label «HD ready» und erfüllen damit den Mindeststandard für die Fernsehzukunft. High Definition (HD) ist der neue digitale Standard, über den künftig die meisten Programme gesendet werden. Das heute noch übliche, analoge Angebot verschwindet schrittweise.

Preisgünstige LCD-Geräte sind ab 700 Franken erhältlich. Plasma-Fernseher gibt es ab rund 1700 Franken.


Online-Shops: Service meist schlechter

Flachbildschirmgeräte kosten beim Discounter und vor allem im Fachhandel in der Regel deutlich mehr als im Online-Shop. Service- und Garantieleistungen von Online-Shops sind in der Regel aber schlechter als im Fachgeschäft und beim Discounter.

Die Ladengeschäfte sind zwar tendenziell teurer als die Online-Händler. Die Preise unterscheiden sich aber auch von Fachgeschäft zu Fachgeschäft stark: Ein Philips-Gerät mit 80-Zentimeter-Diagonale kostet bei Interdiscount und Manor 30 Prozent weniger als bei Fust (siehe Tabelle). Für solche Fälle, sagt Fust-Unternehmensleiter Erich Bohli, biete Fust eine Tiefpreisgarantie.

Genauso stark variieren die Preise bei den Online-Händlern: Unterschiede von mehreren 100 Franken sind keine Seltenheit. Vor allem Architronic und Soundgarden profilieren sich mit tiefen Preisen.
Aber Vorsicht: In einschlägigen Foren wie www. teaker.ch findet sich zu praktisch allen Webshops eine lange Liste kritischer Bemerkungen. Vor dem Online-Kauf lohnt sich ein Blick in solche Foren.

04. April 2007 | Alexander Hämmerli, Adriano Pavone


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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