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Wollen Schweizer mit ihrem Auto in deutsche Städte fahren, brauchen sie bald schon eine Feinstaub-Vignette.
Eine Deutschlandreise mit dem Auto wird aufwendiger. Ab dem 1. Juli brauchen Schweizer Autofahrer eine sogenannte Feinstaub-Plakette am Wagen, wenn sie nach Stuttgart, Leonberg, Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd fahren wollen. Diese badenwürttembergischen Städte haben auf der Basis einer neuen Anti-Feinstaub-Verordnung ihre Städte zu «Umweltzonen» erklärt. Diese bleiben für Autos ohne Vignette ganzjährig gesperrt. München führt diese Regelung im Oktober ein, Freiburg im Breisgau, Berlin und mehrere Städte im Ruhrgebiet folgen nächstes Jahr.
Kaufen können Schweizer Automobilisten die Plakette gegen Vorlage des Fahrzeugausweises bisher ausschliesslich in Deutschland - in autorisierten Garagen, Rathäusern oder Landratsämtern. Der Preis variiert je nach Verkaufsstelle zwischen 5 und 8 Euro. Keine Plakette bekommen Autos mit Benzinmotoren, die älter sind als 14 Jahre und keinen geregelten Katalysator besitzen, sowie Dieselfahrzeuge ohne Russpartikelfilter, die älter als zehn Jahre sind.
eb
21. März 2007
