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Artikel | K-Tipp 3/2007

Keine Sperre für Handy-Netze

Teure Business-Nummern kann man sperren lassen. Das wäre auch bei Verbindungen auf Handys möglich - aber die Swisscom will nicht.

K-Tipp-Leser Hansjakob Strickler aus Buchs ZH ärgert sich über die hohen Telefonrechnungen. Ins Geld gehen vor allem Telefongespräche vom Festnetz auf Mobiltelefone. Am liebsten, sagt Strickler, möchte er diese Verbindungen sperren lassen. Anrufe auf Handys geben in Familien immer wieder zu reden, wenn Kids vom Festnetz der Eltern ihre Freundinnen und Freunde aufs Natel anrufen - und damit die Telefonrechnung in die Höhe treiben.

Während Anrufe auf teure 0900er-Nummern gesperrt werden können, bieten Telefongesellschaften keine Möglichkeit an, Verbindungen auf die Handynetze (Vorwahl 076, 077, 078, 079) zu sperren.

Sunrise-Sprecher Konrad Stokar behauptet kühn, solche Anrufe zu unterbinden, sei «technisch nicht möglich». Swisscom-Sprecher Josef Frey gibt gegenüber dem K-Tipp aber zu: «Technisch wäre eine Lösung möglich.» Die Swisscom denkt aber nicht daran, eine solche Sperre anzubieten.

Bei Cablecom heisst es, man habe eine Sperre für Gespräche auf Handys geprüft. Sprecher Martin Wüthrich behauptet aber, es gebe keine Nachfrage, weshalb die Sperre nun kein Thema mehr sei.

(ohs)



Sperren: Nicht immer gratis

Swisscom: Gesperrt werden können alle abgehenden Verbindungen, internationale Verbindungen inkl. Satelitentelefone, 0900er-Nummern. Aktivieren der Sperre unter www.swiss com-fixnet.ch oder 0800 800 800. Vorsicht: Nicht jede Sperrvariante ist gratis: Je nachdem 18 Franken Einschaltgebühr bzw. jährlich 36 Franken.

Sunrise: Möglich ist die Sperre aller 0900er-Nummern oder nur jene der Erotikangebote (0906). Kostenloses Sperren unter www.sun rise.ch/kundendienst (-> Nummern sperren) oder unter 0800 707 707.

Cablecom: Gesperrt werden können alle Verbindungen, internationale Anschlüsse, Satellitentelefone, 0900er-Nummern. Das kostenlose Sperren erfolgt über die Tastatur (Service 33; siehe Bedienungsanleitung).

14. Februar 2007


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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