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Sehstörungen bei Schulkindern nehmen zu, weil sie zu wenig trinken und morgens nicht frühstücken. Auf diesen Zusammenhang weisen Augenärzte hin.
Immer häufiger würden Schüler mit unklaren Sehbeschwerden in die Praxis kommen, berichtet zum Beispiel der Göttinger Arzt Peter Cordes. Es stelle sich dann meistens heraus, dass die Kinder morgens nichts trinken, oft gar nicht frühstücken. Auch in den Pausen würde zu wenig getrunken. Dies äussere sich in sinkender Leistungsfähigkeit und in Schwindel, Hör- und Sehstörungen.
«Sobald die Kinder täglich ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, verschwinden die Beschwerden sehr schnell wieder», hat Cordes festgestellt. Grundschüler sollten täglich rund einen Liter trinken, Jugendliche in der Pubertät 1,5 Liter.
sch
27. September 2006
