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Ohne den Geschmacksverstärker Glutamat würde manches Fertigprodukt nach überhaupt nichts schmecken. Aber Glutamat macht auch dick. Das haben Forscher der deutschen Universität Kiel herausgefunden. Glutamat soll demnach den Appetit anregen und die Produktion des für die Fettverbrennung zuständigen Hormons Somatropin unterdrücken.
Das in der Zutatenliste als E 621 aufgeführte Glutamat kommt als natürliche Substanz auch in Tomaten, Pilzen, Fisch, Fleisch und Hartkäse vor. Es ist insbesondere für den Hirnstoffwechsel notwendig. Früher wurde es Lernunwilligen sogar zusätzlich verabreicht. Heutzutage sei aber der Unterschied zwischen der geringen Menge Glutamat, die der Körper wirklich benötigt, und der massiv hohen Zufuhr durch Fastfood gravierend geworden, erklären die Wissenschafter.
sch
13. September 2006
