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Artikel | K-Tipp 14/2006

Gefährliche Produkte

Verkaufsstopp, Rückruf, Importverbot: Der K-Tipp publiziert eine Auswahl fehlerhafter Ware aus den aktuellen Rückruflisten.

- Kinder-Laufrad: Beim Kinder-Laufrad «Racing Junior» von Tchibo sind Sicherheitsmängel aufgetreten: Die Vorderradgabel kann brechen.

Empfehlung: Das Laufrad (Verkauf im Herbst 2005) ab sofort nicht mehr benutzen. Es kann an jeder Verkaufsstelle zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird zurückerstattet. Infos unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 55 66 44.

- Apple-Akkus: Der Computerkonzern Apple ruft rund 1,8 Millionen Laptop-Akkus zurück. Die Lithium-Ionen-Batterien von Sony können überhitzen und Feuer fangen. Betroffen sind die Modelle iBook G4 und PowerBook G4, die von Oktober 2003 an verkauft wurden. Weitere Infos unter www.apple.ch. Empfehlung: Laptop ausschalten und Akku entfernen. Bis die Batterie ersetzt werden kann, sollte mit Netzadapter und Stromkabel gearbeitet werden.

- Dell-Akkus: Der Computerkonzern Dell ruft rund 4,1 Millionen Laptop-Akkus zurück. Die Lithium-Ionen-Batterien von Sony können überhitzen und Feuer fangen. Betroffen sind Notebooks, die von April 2004 bis Juli 2006 verkauft wurden. Weitere Infos unter www.dellbatteryprogram.com. Empfehlung: Batterie entfernen (siehe Apple-Akkus).

- Balea-Waschgel: Balea Face, mildes Waschgel für normale und Mischhaut (mit Lotusblüte und Provitamin B5) wird vom Verteiler wegen bakteriologischen Risikos zurückgerufen.

- Migros-Käse: Migros ruft alle seit August abgepackten Weichkäse «Gorgonzola Reale» zurück. Bei einer Stichprobe des Migros-Labors wurden Listerien nachgewiesen. Sie sind für schwangere Frauen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem ein gesundheitliches Risiko. Kunden, die den Käse gegessen haben, sollten bei Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit einen Arzt aufsuchen.

Hinweis
- Rückrufliste der EU: Die wöchentlich aktualisierte Rückrufliste (in englischer Sprache) findet man im Internet unter http://ec.europa.eu/consumers/ dyna/rapex/rapex_en.cfm.
- Schweizer Empfehlungen: Auch das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen warnt vor riskanten Produkten: www.konsum.admin.ch/konsum sicherheit/alert.

(ava)

06. September 2006


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