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Mitglieder der Auktionsplattform Ebay werden in letzter Zeit mit betrügerischen E-Mails eingedeckt. Die Absender haben es auf die Nutzerdaten der Ebay-Kunden abgesehen, um so Zugriff auf deren Konten zu erhalten. Zudem kursieren E-Mails, die vortäuschen, eine Ebay-Rechnung im Anhang zu enthalten. Diese sieht aus wie eine PDF-Datei. Wer sie öffnet, lädt ungewollt schädliche Programme (Trojaner) auf seine Festplatte.
Im Visier haben die Betrüger auch E-Banking-Kunden. Jüngstes Beispiel: ein gefälschtes E-Mail mit dem Absender «Migrosbank». Darin wurden die Empfänger aufgefordert, einem Link zu folgen und dort auf einer gefälschten Website geheime Zusatzcode-Kartennummern anzugeben. «Bisher meldeten sich keine Geschädigten», sagt Thomas Straubinger von der Migrosbank.
So schützen Sie sich:
- Verdächtige E-Mails sofort löschen.
- Niemals Zugangsdaten für Konten herausgeben. Banken werden Sie ohnehin nie dazu auffordern.
- Folgen Sie nie Links, die in verdächtigen E-Mails angegeben sind.
- Schliessen Sie beim Online-Banking alle andern Browser-Fenster.
- Leeren Sie nach Online-Transaktionen den temporären Seitenspeicher, den Cache.
mif, eb
30. August 2006
