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Lasuren setzt man zur Behandlung und Veredelung von geschliffenem Holz ein: Sie werden - im Unterschied zu Lack - nicht deckend ausgeführt, die Struktur des Holzes scheint also durch.
Am besten arbeitet man mit lösemittelfreier Naturharzlasur. Unter den synthetischen Farben kommen am ehesten Alkydharzlasuren in Frage. Ist eine vor längerer Zeit lasierte oder lackierte Holzoberfläche nur matt, ist sie wahrscheinlich noch intakt - und muss nur angeschliffen werden. Wenn sie aber Risse hat oder abblättert, muss man sie unbedingt bis auf den Untergrund abschleifen.
So lasieren Sie Holz
1. Den Untergrund mit einem Tuch säubern.
2. Alten Anstrich mit Schleifpapier abschleifen - immer in Richtung der Holzmaserung, damit sich keine Schleifspuren ergeben. Nach dem Schleifen den Schleifstaub entfernen.
3. Neue Lasierung auftragen. Streichen Sie immer in der gleichen Richtung, und zwar parallel zur Holzmaserung. Die Lasur bahnenweise auftragen. Setzen Sie dabei jeden Pinselstrich am Ende des vorhergehenden an, bevor die Lasur trocken ist.
Die Stirnseiten von Latten, Brettern und Balken saugen die Feuchtigkeit besonders auf und brauchen einen entsprechend starken Schutz. In diesen Bereichen also nicht mit Lasur sparen.
4. Zum Abschluss den Pinsel in einem Zug durchziehen, damit die Oberfläche gleichmässig wird. Reiben Sie sie danach mit einem Stofftuch kurz ab - das erhöht die Brillanz. Achtung: Nie in der prallen Sonne oder bei feuchten Witterungsverhältnissen lasieren.
28. Juni 2006
