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Zwischen der sexuellen Erregbarkeit eines Menschen und seinem Erbgut besteht ein Zusammenhang. Das haben jetzt israelische Wissenschafter herausgefunden.
Ein Gen mit dem Namen DRD 4 entscheide mit darüber, wie gross das sexuelle Verlangen und das Lustempfinden eines Menschen sei. Je nachdem, welche Variante des Gens im Erbgut vorhanden ist, sei die Libido stärker oder weniger stark ausgeprägt.
Insgesamt zwei Drittel der Bevölkerung würden die Genversion für eine verminderte Libido besitzen, erklären die Forscher. Die Ergebnisse könnten ein Umdenken im Verständnis von Sexualität bewirken. Bisher sei beispielsweise eine geringe Libido als eine Abweichung der sexuellen Norm betrachtet und auf psychische Probleme oder erlerntes Verhalten zurückgeführt worden. Nach dem Forschungsergebnis kann heute eine geringe Libido als normal betrachtet werden.
Sch
21. Juni 2006
