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Wer mit dem Auto nach Italien reist, braucht bei Tunnelpassagen Mut. Denn die Autoröhren weisen dort teilweise grosse Sicherheitsmängel auf. Das zeigt ein Test des deutschen ADAC, der die Sicherheit in europäischen Tunnels untersuchte. Geprüft wurden Beleuchtung, Verkehrsüberwachung, Fluchtwege und Brandschutz.
Das erste schwarze Schaf auf der Südroute fand sich in der Nähe der Schweizer Grenze: Der Montecrevola-Tunnel auf der SS 33 zwischen Brig und Mailand fiel bei den meisten Kritikpunkten durch. Die Colle-di-Tenda-Durchfahrt auf der SS 20 von Turin nach Nizza wurde wegen der ungenügenden Fluchtwege beanstandet. Weiter südlich sieht es nicht besser aus: Der Segesta-Tunnel bei Palermo lieferte die schlechtesten Ergebnisse seit Beginn der ADAC-Tests.
Mmn
07. Juni 2006
