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Wer zum Braten oder Frittieren die richtigen Kartoffeln verwendet, kann die Entstehung des wahrscheinlich krebserregenden Stoffs Acrylamid auf ein Minimum reduzieren. Die beiden Grossverteiler Migros und Coop führen seit gut einem Jahr Kartoffeln in Beuteln mit der Aufschrift «ideal für Pommes frites, Rösti und Bratkartoffeln».
Die entsprechenden Kartoffeln werden heute bei höheren Temperaturen als früher gelagert. Dadurch enthalten sie weniger Zucker und bilden beim Braten oder Frittieren viermal weniger Acrylamid, wie eine Untersuchung des Kantonalen Labors Zürich gezeigt hat. Die Resultate gelten auch für Bio-Kartoffeln mit der entsprechenden Aufschrift. Fürs Braten und Frittieren eignen sich die im Offenverkauf erhältlichen Sorten Agria, Victoria und Bintje. Ungünstig sind Amandine, Nicola und Désirée. Wichtig ist, dass die rohen Kartoffeln nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.
cg
01. März 2006
