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Tumbler mit eingebauter Wärmepumpe halbieren den Stromverbrauch fürs Wäschetrocknen. Das spart ganz schön Geld. Die besten Geräte finden Sie auf www.topten.ch.
Wäsche im Freien trocknen spart am meisten Energien. Wenn das nicht möglich ist oder zu wenig Trocknungsraum zur Verfügung steht, muss ein Tumbler her.
Am weitesten verbreitet sind so genannte Kondensations- und Ablufttumbler. Sie brauchen aber viel Energie, weil sie mit hohen Temperaturen trocknen. Darum gehören diese Geräte nur zur Energieklasse C.
A-Klasse sind dagegen Trockner mit integrierter Wärmepumpe. Ihr Prinzip: Die erwärmte Luft strömt aus der Wäschetrommel in den Verdampfer. Dort kühlt die Luft ab und wird entfeuchtet. Mit Hilfe der zurückgewonnenen Wärme heizt ein Kondensator die Luft wieder auf. In diesem hocheffizienten Kreislauf reduziert die Wärmepumpe den Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Tumblern um rund die Hälfte.
Weil die Wäsche bei tieferen Temperaturen trocknet, schont dies auch das Gewebe - ideal auch für empfindliche Wäsche.
Es sind erst wenige Wärmepumpen-Tumbler im Handel. Zu finden sind sie auf der unabhängigen Site für stromsparende Geräte www.topten.ch. Die Tumbler sind noch relativ teuer. Andererseits sind die Stromkosten sehr tief: Im Mehrfamilienhaus können so mehrere 1000 Franken eingespart werden, Eigenheimbesitzer egalisieren zumindest die teurere Anschaffung (siehe Tabelle).
Noch gibt es keine grosse Modellpalette
Für Einfamilienhäuser gibts derzeit vier Produkte von Fors Liebherr, AEG und Electrolux zu Listenpreisen zwischen 2800 und 3300 Franken. Für Mehrfamilienhäuser gibt es Modelle von V-Zug, Merker und Schulthess für 6300 bis 6500 Franken. Die Ladenpreise können aber bis zu 25 Prozent tiefer liegen.
Glück hat die Kundschaft des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ). Bis im Herbst 2008 wird der Kauf eines Wärmepumpen-Tumblers belohnt: Das EWZ zahlt bei Eigenheimen 300 Franken zurück, bei Mehrfamilienhäusern 600 Franken.
Waschen und Trocknen sind für Mieter ein erheblicher Nebenkosten-Posten. Vor allem in Mehrfamilienhäusern lohnt es sich, der Verwaltung den Kauf eines Wärmepumpen-Tumblers vorzuschlagen, wenn das alte Gerät aussteigt. Ebenso wichtig ist es, den Tumbler so einzurichten, dass verbrauchsabhängig abgerechnet wird.
04. Januar 2006 | Armin Braunwalder
