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Viele Metzger verkaufen Kalbsbratwürste, die gar keine sind: Oft enthalten sie weniger als die gesetzlich vorgeschriebenen 50 Prozent Kalbfleisch. Stattdessen finden sich darin zu viel günstigeres Schwein, aber auch Schaffleisch, Truthahn und Poulet. Die kantonalen Laboratorien Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt und Zürich untersuchten 77 Proben aus elf Kantonen. Besonders unbefriedigend sind die Ergebnisse in der Nordwestschweiz, wo ein Drittel der Würste zu wenig Kalbfleisch enthielt. In Zürich und sieben Kantonen der Ostschweiz war jede sechste Probe nicht in Ordnung.
Meist sind kleine und mittlere Metzgereien die Sünder. Die Situation hat sich gegenüber früheren Tests nicht gross verändert, obwohl die betroffenen Betriebe jeweils die Weisung erhalten, sich ans Gesetz zu halten.
cg
28. September 2005
