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Jedes dritte Gewürz aus kleinen Läden oder Asia-Shops enthält Schimmelpilzgifte, Salmonellen oder weist Spuren von Bestrahlungen auf. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der kantonalen Laboratorien Aargau, Basel-Stadt und Basel-Land.
Es wurden 56 Gewürzproben eingekauft - vor allem Paprika, aber auch andere Gewürze wie Chili und Pfeffer. Insbesondere Paprika fiel durch einen hohen Anteil an Schimmelpilzgiften auf, welche die Gesundheit gefährden. Aber auch in Chili und Muskat wurde der giftige Stoff gefunden. Salmonellen entdeckten die Laboratorien in schwarzem Pfeffer. Die beanstandeten Gewürze wurden aus dem Verkauf gezogen und vernichtet.
Die Resultate werden vom Kantonalen Labor Basel-Land als «besorgniserregend» bezeichnet. Die Qualität der geprüfen Gewürze sei «schlecht» und weitere Untersuchungen seien daher nötig.
Cg
22. Juni 2005
