|
(0) |
Die EU hat in Kinderspielzeug den künstlichen Weichmacher DEHP verboten - in medizinischen Produkten darf er aber nach wie vor eingesetzt werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und die internationale Gesundheitsorganisation Health Care without Harm liessen 40 medizinische PVC-Produkte wie Infusionsschläuche oder Nährstoffbeutel aus europäischen Kliniken untersuchen. Erschreckend: Bis auf eine Ausnahme enthielten alle Produkte DEHP-Mengen von 17 bis 41 Prozent ihres Gewichts.
Vor allem Föten, Neugeborene, Kinder und Schwangere reagieren empfindlich auf DEHP, das eine giftige Wirkung auf Organe und Fortpflanzungssystem hat. Die beiden Organisationen fordern jetzt, dass Produkte mit DEHP nur noch eingesetzt werden dürfen, wenn es keine Alternativen gibt.
sc
02. Februar 2005
