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Quellwasser ist alles andere als ein Garant für sauberes Trinkwasser, wie Untersuchungen in Bergrestaurants durch das St. Galler Amt für Lebensmittelkontrolle belegen. Die 206 Wasserproben in Küchen und Lavabos ergaben in 37 Prozent der Fälle Verunreinigungen mit Fäkalien (E-coli-Bakterien) - zwei Drittel wegen «starker bis sehr starker Verschmutzung». Im Vergleich mit Beizen im Tal schneiden bei den stark verunreinigten Proben die Bergrestaurants «massiv schlechter» ab. 2003 wurden 1,9 Prozent der Proben im Tal beanstandet, bei Bergrestaurants waren es 16,7 Prozent; dieses Jahr lag das Verhältnis bei 1,2 zu 13,8 Prozent. Grund für die stärkere Verschmutzung in den Bergen: Der Boden filtert Jauche schlechter. Fazit des Kantonslabors: «Ein Mythos muss korrigiert werden.»
(arb)
01. Dezember 2004
