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Die häufigsten Unfälle im Strassenverkehr sind Auffahrkollisionen. Oft wird dabei die Halswirbelsäule der Autoinsassen durch den abrupten Aufprall verletzt. Jährlich erleiden in der Schweiz 6000 bis 10 000 Autofahrer ein Schleudertrauma. Folge: Von kurzfristigen Nackenschmerzen bis zu langfristigen Dauerschädigungen mit permanentem Schwindelgefühl und Kopfschmerzen ist alles möglich. Bessere Sitze und Kopfstützen können das Verletzungsrisiko erheblich reduzieren. Doch neue Tests zeigen: Nicht alle Hersteller nehmen das Verletzungsrisiko ernst.
Der deutsche Automobilclub ADAC machte mit zehn Kleinwagen einen Crashtest. Resultat: Nur der Smart und der Toyota Yaris schnitten gut ab. Die Sitzmodelle des Nissan Micra, Ford Fiesta, Fiat Punto und VW Polo wurden mit «schwach» bewertet. Dass nicht nur günstige Kleinwagen gravierende Mängel punkto Sitzstabilität und Kopfstützen aufweisen, zeigt eine Untersuchung des Thatchham Research Center der britischen Versicherer. Auffällig ist, dass vor allem die Modelle von Volkswagen, Seat und Skoda, die alle zum gleichen Konzern gehören, schlecht abschnitten.
Selbst die hochpreisigen Audis können nicht überzeugen. Amag-Sprecher Dino Graf: «Alle Sitze erfüllen die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen.» Im Zuge anstehender Modellwechsel würden jedoch immer mehr Volkswagen-Typen mit aktiven Kopfstützsystemen ausgerüstet.
Die Konkurrenz ist da schon weiter: Alle Modelle von Volvo sind mit guten Kopfstützen ausgerüstet.
sc
Weitere Modelle im Internet unter www.ncwr.co.uk, «carsearch»
22. Oktober 2003
