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Ich habe eine verhärtete Stelle am Penis. Bei der Erektion verkrümmt sich deshalb das Glied. Das ist zwar nicht schmerzhaft, jedoch störend beim Sex. Ist eine Operation nötig?
Nicht unbedingt. Sie leiden an der Peyronie-Krankheit (Induratio Penis plastica). Sie betrifft etwa vier Prozent der 60- bis 69-Jährigen, kommt aber auch bei Jüngeren vor. Die Ursache kennt man nicht.
Beim Patienten bildet sich meistens auf der oberen Seite des Penis eine harte Stelle, die zunächst entzündlich sein kann. Dadurch biegt sich der Penis bei der Erektion nach oben durch. Die Verkrümmung kann aber auch seitlich sein. Die Entzündung und allfällige Schmerzen können nach einiger Zeit nachlassen, die Verkrümmung bleibt meistens bestehen.
Man kann eine Penisverkrümmung mit Medikamenten oder operativ behandeln. Operieren sollte man nicht sofort. Denn die Verhärtung verläuft langsam und kann sich in den ersten zwei Jahren von selbst zurückbilden. Man behandelt die Penisverkrümmung lokal mit speziellen Gels. Suchen Sie einen Urologen auf und lassen Sie sich schon im Frühstadium ausführlich über die nichtoperativen Therapien informieren.
(Me)
01. Dezember 2002
