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Wer sein Haus auf klassische Weise finanziert, schenkt seinem Kreditinstitut Geld. Variable Hypotheken sind weiterhin deutlich zu teuer. Für Kostenbewusste drängt sich ein Wechsel auf. Attraktiv sind zurzeit Fest- und Libor-Hypotheken.
Die magere Zinssenkung, welche die Banken bei den variablen Hypotheken vorgenommen haben, ist wirkungslos. Variable Hypotheken bleiben zu teuer. Die Zinsen von Fest-Hypotheken und Libor-Hypotheken sind in jüngster Zeit nämlich weiter gesunken - auf historische Tiefststände.
Variable Hypotheken kosten zurzeit bei den meisten Banken 3,75 Prozent Zins. Am günstigsten ist die variable Hypothek bei der Zurich Invest Bank mit 3,5 Prozent. Bei einer variablen Hypothek liegt das Zinsrisiko beim Kreditnehmer: Die Bank kann die Zinsen sofort nach oben anpassen, sobald das Zinsniveau steigt.
Attraktiv: Fest-Hypotheken
Mit einer Fest-Hypothek ist das Risiko von Zinserhöhungen für den Hausbesitzer dagegen ausgeschlossen. Trotzdem sind Fest-Hypotheken bei den meisten Banken sogar über lange Laufzeiten zurzeit günstiger zu haben als variable Hypotheken.
Für eine 5-Jahres-Fest-Hypothek am günstigsten sind die Liechtensteinische Landesbank mit 3,25 Prozent, Helvetia/Patria und Winterthur Leben mit 3,3 Prozent sowie die CS mit 3,45 Prozent. Falls die Zinsen schon bald und sehr stark steigen sollten, sind Fest-Hypotheken die beste Wahl.
Libor-Hypotheken ab 1,9 Prozent
Solange das Zinsniveau nicht oder nur moderat steigt, bleiben Libor-Hypotheken weiterhin die bei weitem günstigste Finanzierung. Besonders günstige Libor-Hypotheken mit Zinsobergrenze bietet zum Beispiel die Zürcher Kantonalbank an. Zurzeit zahlt ein Hausbesitzer je nach Laufzeit und Höhe der Zinsabsicherung zwischen 1,9 und 2,1 Prozent.
(mb)
01. Oktober 2002
