|
(0) |
Geldfälscher haben Torschlusspanik. Weil das Euro-Bargeld kommt, leeren sie ihre Tresore. Euroland spürt die Folgen, es wird mit Blüten gleichsam überschwemmt. In der Schweiz ist dagegen alles ruhig. Der Anteil der D-Mark-Fälschungen ist nach Angaben von Roger Schmidt vom Kommissariat Falschgeld der Bundeskriminalpolizei dieses Jahr sogar stark zurückgegangen. Falschgeld tauche nur selten auf. Wenn, dann vor allem in Form der leicht fälschbaren Dollarnote. Werden der Bundeskriminalpolizei jedoch Fälle gemeldet, handelt es sich meist um dicke Brocken: Ausländer versuchen, grosse Fremdgeld-Beträge bei Privaten zu wechseln - oft mit der Ausrede, es handle sich um Schwarzgeld, das Verwandte gehortet hätten und die Familie jetzt dringend brauche. Das Schwarzgeld entpuppt sich dann als Falschgeld. Der Schaden: sechs- bis siebenstellig.
(ve)
01. Dezember 2001
