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19 Akku-Bohrschrauber im Test Nur zwei Produkte waren mangelhaft
Auch bei Werkzeugen mit Akku gibt es echte Kraftprotze. Ein starker Energiespeicher bringt zwar mehr Leistung - aber er macht die Maschine auch schwer und klobig.
Während der Markt für Elektrowerkzeuge stagniert, verzeichnen Hersteller bei Akku-Geräten bis zu 15 Prozent mehr Verkäufe. Für Konsumenten ist es nicht einfach, im riesigen Angebot den Überblick zu bewahren.
Die deutsche Stiftung Warentest (Stiwa) liess 19 verschiedene Akku-Bohrer testen. Testkriterien waren (in Klammer Gewichtung für das Gesamturteil):
- Kann die Maschine sowohl schrauben als auch bohren, ohne den Akku innert weniger Minuten zu entladen (45 %)?
- Wie gut lässt sich die Bohrmaschine gebrauchen (35 %)?
- Ist der Bohrer für Dauerbelastungen konstruiert (15 %)?
15 Produkte erhielten das Gesamturteil «gut». 12 davon sind auch in der Schweiz erhältlich:
- Bosch PSR 12 VE-2 (Fr. 189.-)
- Bosch PSR 14,4 VE-2 (Fr. 219.-)
- Kress Max 13212 04 2401 (Fr. 219.-)
- Hitachi FDS 12 DVA/Set 1936.244.46 (Fr. 274.-)
- DeWalt DW 953 K2 (Fr. 311.-)
- Black & Decker KC 1882 FK (Fr. 329.-)
- AEG BDSE 12 T/2 Super Torque (Fr. 339.-)
- Bosch PSB 24 VE-2 (Fr. 349.-)
- Metabo BST 15,6 Plus 6.02260.00 (Fr. 480.-)
- Makita 6314 DWDE (Fr. 488.-)
- Metabo BST 12 Impuls NiMH 6.02303.00 (Fr. 493.-)
- Metabo BS 18 Plus 6.02277.51 (Fr. 539.-)
Zwei Geräte beurteilte die Stiwa als «mangelhaft». Beide Produkte sind in der Schweiz nicht auf dem Markt.
Auch die deutsche Heimwerker-Zeitschrift «Selbst ist der Mann» sah sich im Angebot um und sagt, was Sie beim Kauf eines Akku-Bohrschraubers oder einer Stichsäge beachten müssen.
(thv)
14. März 2001
