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Der Mensch nimmt Nitrat in erster Linie über pflanzliche Nahrungsmittel und das Trinkwasser auf. Nitrat selber ist nicht giftig. Mit der Nahrung aufgenommen, kann es sich jedoch im Körper zu Nitrit umwandeln. Durch das giftige Nitrit wiederum können Nitrosamine entstehen, die krebserregend sind.
Neben der Krebsgefahr steht das Nitrat durch seine Folgeprodukte in Verdacht, Auslöser der gefürchteten Säuglingsblausucht zu sein.
Nitrat ist ein Stoff, der im Boden natürlicherweise vorkommt. Pflanzen benötigen das Nitrat als Nährstoff für ihr Wachstum. Mit Hilfe von Licht wandeln die Pflanzen den Stickstoff des Nitrats in Eiweiss um. Steht der Pflanze zu wenig Licht zur Verfügung (wie im Winter), kann sie das Nitrat speichern. Das erklärt die hohen Nitratwerte, die zum Beispiel beim Blattsalat im Winter gemessen werden.
16. Februar 2000
