SternSternSternStern (0)Kommentare lesen  Tags  Drucken  Beitrag weiterempfehlen

Test | K-Tipp 15/2009

eBook-Reader

1000 Bücher im Reisekoffer? Dank elektronischer Lesegeräte ist das möglich. Aber auch die neuen eBook-Reader überzeugen noch nicht restlos.

Das Institut für Fernstudien und E-Learning in Brig hat für Kassensturz die fünf gebräuchlichsten eBook-Reader-Modelle getestet. Fazit: Selbst das beste erreicht nur ein «genügend». So wurde getestet: Die Lesbarkeit der auf einem Bildschirm dargestellten Buchseiten wurde mit einer Spezialkamera gemessen.

Sie zeichnete die Augenbewegungen auf. Je länger das Auge auf einem Wort verweilen muss, umso schlechter kann es gelesen werden. In diesem Punkt überzeugte der Zweitplatzierte im Test,  der Iliad von iRex. Die diesbezüglichen Unterschiede zwischen den fünf Geräten sind allerdings minimal. Testleiterin Eva Siegenthaler: «Durch die neue Technologie, mit welcher der Text auf dem Bildschirm dargestellt wird, ist die Lesbarkeit sehr nahe am klassischen Buch.»

Die Benutzerfreundlichkeit beurteilten zehn Testpersonen im Alter zwischen 16 und 71 Jahren. Sie bewerteten Handhabung, Menüführung und Funktionsumfang. Resultat: Alle eBooks weisen eine komplizierte Menüstruktur auf. Ungeübten wird dadurch der Lesespass schnell verdorben. Auf dem letzten Platz landete das Jet Book von Ectaco. Es konnte verschiedene Textformate nicht erkennen. Zudem machte es Fehler bei der Textdarstellung. Ectaco schreibt, die Software lasse sich leicht aktualisieren und könne dann – wie das neuste Modell von Ectaco – alle gängigen Formate lesen.

Auf eBook-Reader lassen sich Tausende Klassiker oder Fachbücher teilweise gratis oder sehr günstig übers Internet laden.  Tipp: In den letzten Wochen sind einzelne Geräte günstiger geworden. Ein Preisvergleich lohnt sich auf jeden Fall.

15. September 2009 | Daniel Müller, Daniel Jagge


Beitrag als PDF
Ungeübten vergeht der Spass
Download PDF 114.13 KB
SternSternSternStern Artikel bewerten Stichwort hinzufügen
Artikel weiterempfehlen Artikel drucken

Kommentare (0)

 
Lebensmittel
Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
Alle Umfragen

Aktueller Ratgeber
Aktueller Ratgeber
Gesund und aktiv bleiben, das Leben im Ruhestand geniessen. (1. Auflage 2011)
Verwandte Artikel
Flachbildschirme USB-Sticks Computermäuse
Was sollen wir testen?
Hier können Sie unserer Test-Redaktion Vorschläge für Produktetests machen. Wir werden Ihre Ideen gerne prüfen und allenfalls realisieren.
Alle Testsieger im Handy
Alle Testsieger im Handy
Hunderte von Tests in der Hosen­tasche: Die neue App «Testsieger» machts möglich. (beide Apps haben den gleichen Inhalt)
Aktuelle Tests
Warmluft-Stylingbürsten Fleckenmittel ­Bad­reiniger Alle Test-Artikel
Aktuelle Diskussionen
09.02.2012, 21:06 | 6 AntwortenHilcom Computer Onlinehandel--) andere Geschädigte gesucht!!! 09.02.2012, 16:31 | 11 AntwortenSVAG Schweizer Vermögensberatung seriös? 09.02.2012, 15:52 | 182 AntwortenUnglaublich: Die Business Academy heisst neu auch Eternicom! 09.02.2012, 14:46 | 6 AntwortenFirma liefert/reagiert nicht. Was tun?