|
(0) |
Wer Fotos selber ausdruckt, braucht gutes Papier. Exzellente Drucker genügen nicht.
Digitalfotos lassen sich zu Hause einfach ausdrucken. Das Papier bestimmt die Bildqualität. Die Fotopapiere variieren aber stark in Qualität und Preis. Das saldo-Partnermagazin «Bon à Savoir» aus der Romandie hat in Elektrofachgeschäften und im Warenhaus Manor 14 Hochglanzpapiere im A4-Format eingekauft. Das französische Centre Technique du Papier hat sie mit drei herkömmlichen Printern getestet (siehe unten).
Zu lange Trocknungszeit führt zu Abzügen
Fazit: Der Preis entspricht nicht der Druckqualität. Das mit Fr. 1.30 pro Blatt teuerste Papier schnitt nur unwesentlich besser ab als die billigsten – diese kosten lediglich einen Fünftel. Weiter zeigt der Test, dass dickeres Papier nicht bessere Qualität bedeutet.
Insgesamt schnitt die Hälfte der Papiere gut ab, fünf weitere waren genügend. Zwei Produkte erhielten das Urteil «ungenügend». Deren grösster Makel ist die zu lange dauernde Trocknungszeit. Eine Minute nach dem Druck waren die Fotos noch feucht. Wer eine Serie druckt, kämpft mit aufeinander klebenden Bildern.
Der Test hat zudem gezeigt, dass die Bildqualität je nach Drucker variiert: So rechtfertigt Hewlett Packard das schlechte Abschneiden ihres Papiers Premium Fotopapier glänzend: «Wir empfehlen für jeden Drucker und jede Tinte das passende Papier, um die besten Resultate zu erzielen.» Ilford, dessen Classic Gloss Paper den zweitletzten Platz belegt, doppelt nach: Das getestete Papier funktioniere besser mit älteren Druckern. «Unser Papier für neue Modelle hätte besser abgeschnitten.»
Testkriterien
Das Centre Technique du Papier de Grenoble et Douai in Frankreich testete jedes Fotopapier mit den drei Tintenstrahldruckern HP Photosmart, Epson Stylus und Canon Pixma im angegebenen Druckermodus. Die Prüfkriterien waren:
19. Januar 2009 | Yves-Alain Cornu
