Der Kanton Zug hat als erster Kanton einen Hygieneausweis für Restaurants eingeführt. Aber nur eine kleine Minderheit der Betriebe hängt die Zertifikate für die Kundschaft sichtbar auf. Das zeigt eine Stichprobe von saldo.
Der Bundesrat erfüllte in den letzten Wochen Wünsche in Milliardenhöhe. Die Wunschliste von saldo kostet nichts, bringt den Steuerzahlern und Konsumenten aber viel.
Immer wieder müssen Lebensmittelkontrolleure Restaurants wegen gravierender hygienischer Mängel beanstanden. Die Konsumenten erfahren aber nicht, um welche Lokale es sich handelt. Der Kanton Zug will das nun ändern.
Was der K-Tipp seit Jahren fordert, soll im Kanton Zug Tatsache werden: das Publikmachen der Berichte von Lebensmittel-Inspektoren. Wirte laufen dagegen Sturm.
Eine K-Tipp-Stichprobe zeigt: In Spitälern ist die Qualität des Trinkwassers meist schlechter als in öffentlichen WCs. In 18 von 32 Proben hatte es mehr Bakterien als erlaubt. An zwei Orten fand man im Wasser sogar Krankheitserreger.