Ein Hauseigentümer behauptet, er habe die Rechnung für einen Cheminéeofen im Ferienhaus bar beglichen. Der Handwerker sagt,
er habe das Geld nie erhalten. Ein Streit, in dem alle wegen der Gerichtskosten nur verlieren.
Eine Frau fordert vom Architekten ihres Eigenheims 50 000 Franken Schadenersatz wegen Vertragsverletzung. Sie musste das Entwässerungssystem nachträglich für teures Geld abändern lassen.
Als die Frachtrechnung der Speditionsfirma eintrifft, verschlägt der Betrag dem Kunden fast den Atem. Seine Reklamation bewirkt wenig, und so verweigert er die Bezahlung. Er trifft den Spediteur vor dem Kantonsgericht Schaffhausen wieder.
Mein Nachbar schuldet mir 540 Franken. Weil er nicht zahlt, will ich nun meine Forderung vor Gericht durchsetzen. Doch der Friedensrichter verlangt von mir einen Kostenvorschuss von 280 Franken. Darf er das?
Ein Taxifahrer klagt gegen den Chef, weil er zu wenig verdient habe. Er spricht von Einnahmen von knapp 1400 Franken pro Monat. Darum kündigte er und fordert vor Gericht eine Nachzahlung. Der Arbeitgeber antwortet mit einer Gegenklage.
Ein Kunde bestellte Massanzüge für 8000 Franken. Er beanstandet die Rechnung und macht Qualitätsmängel geltend. Die Bekleidungsfirma klagt den Betrag ein – mit Erfolg.
Ein Rentnerpaar stört sich am neuen Baum vor seiner Eigentumswohnung. Er könnte die Aussicht auf die Berge verdecken. Der Streit vor dem Bezirksgericht Luzern wird teuer.
Ein 52-jähriger Schreiner arbeitete drei Monate für eine Temporärfirma. Weil er nachher kein Zeugnis erhielt, fand er keine neue Stelle. Behauptet er. Nun klagt er auf Schadenersatz.
30 000 Franken aus einem Kleinkredit hat der Schuldner in seine Firma gesteckt. Nun kann er die Raten nicht mehr bezahlen, die Bank betreibt ihn. Vor Gericht wehrt er sich, weil er krank geworden sei.
Eine Erbengemeinschaft kämpft um das Milchkontingent eines verstorbenen Bauers. Dieser hatte es einem Bekannten übertragen. Nun fordern die Erben Schadenersatz.