Eine Poststelle nach der andern schliesst. Die Post hat die Zahl der Filialen innert elf Jahren von 3403 auf 1823 reduziert. Zurück bleiben eine Agentur oder ein Hausservice mit reduzierten Dienstleistungen.
Das neue Postgesetz und die Verordnung dazu definieren den Service public viel detaillierter als bisher. Der Text zeigt: Es droht ein weiterer massiver Abbau von Poststellen und Dienstleistungen.
Geschlossene Poststellen, abgeschraubte Briefkästen, lahme Expresspost: Die Dienstleistungen der Post werden immer schlechter. Die Preise aber steigen massiv.
Im Inland dünnt die Post den Service laufend aus – trotz hoher Gewinne. Zugleich investiert sie Hunderte von Millionen Franken im Ausland und kauft eine Firma nach der anderen.