Wer Musik von Internet-Tauschbörsen nur herunterlädt, tut nichts Illegales. Das bestätigen jetzt auch Drohbriefe der Musikindustrie, die saldo vorliegen.
In den populären Tauschbörsen wie Kazaa oder Emule sind permanent über 2 Millionen Nutzer miteinander verbunden. Sie bieten insgesamt über eine Milliarde Musikstücke, Filme, Bilder, elektronische Bücher und Programme an.
Wer gratis Musik für sich selber aus dem Web herunterlädt, tut nichts Illegales, sagen Fachleute. Die Musikindustrie bestreitet das: Ihr Verband verlangt einen Franken pro Titel.
Die Musikindustrie will in der Schweiz schärfere Gesetze durchsetzen: Es drohen Kopierverbote sowie neue Gebühren auf CD-Spielern, Computern und Handys.