Poulet-Produzenten vermitteln in der Werbung und auf Verpackungen den Eindruck, dass die Hühner im Freiland gehalten wurden. Doch die Tiere setzen in ihrem kurzen Leben keinen Fuss auf eine Wiese.
Der K-Tipp hat Poulet-Fleisch untersucht: Fast die Hälfte der Proben enthielten den Durchfallerreger Campylobacter. Am häufigsten steckte das Bakterium in Schweizer Produkten.
Fleisch auf dem Teller muss nicht ungesund sein. Es kommt vor allem darauf an, wie viel man isst und welche Fleischsorten man wählt. saldo sagt, worauf es zu achten gilt.
saldo hat Pouletfleisch ins Labor geschickt. Resultat: 8 von 25 Proben enthielten den Krankheitserreger Campylobacter. Eine Pouletbrust von Coop war zudem mit Salmonellen verseucht.
Man sagt, zu viel rotes Fleisch sei ungesund, Geflügel könne man aber bedenkenlos essen. Wie steht es mit Straussenfleisch? Es ist rot – gilt es trotzdem als Geflügel?
Wer eine Campylobacter-Erkrankung vermeiden will, sollte nur durchgegarte Entenbrust essen. Das rät das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR).