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In 14 von 25 Beigaben zu Kinderzeitschriften stecken Schadstoffe. Das zeigt ein Test aus Deutschland. Die Zeitschriften sind auch in der Schweiz erhältlich.
Krebserregende Kohlenwasserstoffe und Formaldehyd, Weichmacher und weitere bedenkliche Stoffe: Das fand die deutsche Zeitschrift «Öko-Test» in Spielzeug, das Kinderzeitschriften beigelegt wird.
«Öko-Test» bewertete von den 25 Spielwaren 14 als «mangelhaft» oder «ungenügend» aufgrund dieser Substanzen. Die Zeitschriften lockten die Kinder mit Spielsachen wie Schminke, Stempel, Aufkleber oder Armbänder. «Öko-Test» rät deshalb Eltern, gar keine Kinderzeitschriften mit aufgeklebtem Spielzeug zu kaufen.
Viele dieser bemängelten Zeitschriften sind auch an Schweizer Kiosks erhältlich: «Spider Man», «Benjamin Blümchen», «Bummi», «Bussi Bär», «Filly Magazin», «Horseland», «Käpt’n Sharky», «Lauras Stern», «Leserabe», «Pokemon», «Prinzessin Lillifee», «Wickie und die starken Männer».
Der K-Tipp hat in der Ausgabe 2/2011 Kinderkosmetika, die Kinderzeitschriften beigelegt werden, auf verbotene Farbstoffe untersuchen lassen. Das beauftragte Labor fand nichts dergleichen.
29. Juli 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
