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Saldo überprüfte die Wirksamkeit von Sonnencremes. Der K-Tipp zusätzlich, ob sie heikle Inhaltsstoffe haben. Daher stimmen die Tests nicht überein.
Der K-Tipp liess für die letzte Ausgabe Sonnencremes in einem Labor untersuchen. Sechs der neun Cremes schnitten mit der Note «Gut» und drei mit «Genügend» ab. Kein Produkt erhielt die Bestnote «sehr gut». Grund: In allen Cremes steckte mindestens ein heikler UV-Filter. Zusätzlich liess der K-Tipp die Produkte auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe und auf den Abbau der Filter-Substanzen untersuchen.
Ganz anders der Saldo-Test vor einem Jahr: In der Ausgabe 9/2010 liess Saldo im Labor klären, ob die Sonnencremes den deklarierten Schutzfilter einhalten. Neun der zehn getesteten Produkte konnten das problemlos und erhielten die Note «sehr gut». Bedenkliche Inhaltsstoffe waren im Saldo-Test kein Thema.
Wichtig: Vier Sonnenschutzmittel wurden sowohl vom Saldo wie auch von K-Tipp getestet: Nivea, Sun Look von der Migros, Jovial von Denner und Daylong. Für diese vier gilt einerseits: Sie halten den Sonnenschutzfaktor ein und wurden im Saldo-Test mit «sehr gut» bewertet.
Aber: Im aktuellen K-Tipp-Test fand das Labor in Sun Look, Jovial und Daylong einen, in der Nivea-Sonnencreme zwei heikle UV-Filter. Und: Die UV-Filter im Denner-Produkt bauen sich am Sonnenlicht stärker ab als bei den übrigen Cremes. Deshalb gabs für Sun Look und für Daylong vom K-Tipp nur ein «gut» und für Nivea und Jovial ein «genügend».
08. Juni 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
