|
(0) |
Betrüger locken Hausverkäufer ins Ausland. Dort versuchen sie, an Bares zu gelangen.
Eine K-Tipp-Leserin stellte ihr Haus zum Verkauf auf eine Immobilienseite. Am gleichen Tag meldete sich per Telefon ein Julius Goldstrauss. Er könne jedoch derzeit nicht in die Schweiz einreisen, weil sein Visum abgelaufen sei. Sein Vorschlag: Ein Treffen in Mailand, um das Geschäft abzuwickeln.
Dabei handelt es sich um eine alte Betrugsmasche, dem sogenannten Rip-Deal. Saldo berichtete erstmals 2003 darüber: Beim Treffen in Norditalien riskiert der Kunde, ausgeraubt zu werden. Oder die Betrüger schlagen anstelle des Immobilienverkaufs einen Devisenhandel mit angeblicher Traumprovision vor. Dabei erhält man aber nur Falschgeld.
So erkennt man Rip-Deals:
Wer darauf reingefallen ist: Sofort vor Ort Anzeige erstatten.
02. Mai 2011 | Jonas Arnold, Redaktor Saldo+Online
