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Vielen Eltern stösst die Nano-Aktion der Migros sauer auf: Damit würden Kinder zur Absatzförderung eingespannt. Der K-Tipp bittet die Migros, künftig auf solche Aktionen zu verzichten.
Die Migros verteilt derzeit zu jedem Einkauf ab 20 Franken eine ovale Plastikfigur, sogenannte Nanos. Kinder können diese laut Migros «stapeln und purzeln» lassen. Was Kinder allenfalls lustig finden, kommt bei Eltern nicht gut an. Denn sie fühlen sich genötigt extra wegen der Plastik-Nanos in der Migros einzukaufen.
Der K-Tipp bittet die Migros in einem offenen Brief, in Zukunft auf ähnliche Sammelaktionen zu verzichten. Das steht im Brief an Migros-Chef Herbert Bolliger:
Sehr geehrter Herr Bolliger
Viele K-Tipp-Leserinnen und Leser ärgern sich über die Migros-Sammelaktion Nanomania. Grund: Die Migros will mehr Umsatz machen, indem sie Kinder gezielt für ihre Zwecke einspannt. Nanos gibt es nur gegen eingekaufte Ware: Die Kinder zwingen so ihre Eltern zu Einkäufen, die sie eigentlich gar nicht tätigen wollen. Das stresst viele Eltern und stürzt sie in ein Dilemma, weil sie ihre Kinder nicht enttäuschen wollen.
Das hat die Migros nicht nötig. Sie verkauft ihre Waren auch, wenn die Eltern nicht gezwungen werden, mehr einzukaufen, als sie brauchen.
Wir bitten Sie deshalb, in Zukunft auf Aktionen zu verzichten, bei denen Kinder zur Steigerung des Umsatzes instrumentalisiert werden.
Freundliche Grüsse
Leserinnen und Leser des K-Tipp
Kommentieren und unterschreiben Sie den offenen Brief unten mit Ihrem Namen.
Das geht so:
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08. März 2011 | Redaktion K-Tipp
Kommentare (123) |
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Die Nanos sind Geschichte.Warum schreiben Sie nicht gegen Burger
King,McDonalds und Kinderüberraschung.Seit Jahren produzieren
diese Firmen jährlich tonnen von plastikabfall.Die Eisenkugeln
der Nanos könnten ja wieder eingeschmolzen und weiterverarbeitet
werden.Mit Plastikspielzeug kann das nicht gemacht
werden.Überlegen Sie sich doch einmal.ob Sie zur Zeit keine
grösseren Probleme haben.Um die Nanos richtig anzuwenden,braucht
es einiges an Überlegung.(Wie baue ich den höchsten
Turm?)Das Überlegen ist gefragt.Man spielt mit der Familie oder
Freunden.Aber eben,die Kinder sitzen ja lieber vor dem Computer,oder
spielen mit dem Game-Boy,Auch bei schönem Wetter.
Wir (Genossenschafter) meinen auch, das sollte die Migros nicht
nötig haben! All der Plastikabfall der hier wieder anfällt
nur eines reinen Gags wegen? Hätte Dutti das wirklich gewollt?
Kaum! F. Engeler & A. Lindegger
Keine Lust auf Bla-Bla. Wir gehen einfach nicht mehr in die
Migros.
...wem fehlts denn wiedermal an was! Liebe Eltern lasst doch
einfach mal die Kinder raus - es liegt an euch! Von wem hat klein Max
und klein Ella den Nano erhalten? Mal ehrlich - habt ihr keine anderen
Probleme die Ihr aufbauschen könnt - es gäbe da viiiiieeeel
nützlicheres! Es kaufen hier leute nicht mehr bei der migros ein
wegen ein paar nanos! Die Migros ist ein Geschäft und keine
Wohltätigkeitsgemeinschaft - wo leben diese Leute
eigentlich....??? - kauft Ihr mehr ein wenn ihr ein
kleberpünktchen auf euer "Geschirrsammelkarte" bekommen
könnt!? ich glaube eher nicht - es liegt an euch - atmet mal tief
durch und weiter gehts... PS: Zur Steigerung des Umsatzes stehen bunt
verpackte Spielzeuge im Regal und nicht in falblosen umweltschonenden
kartons - Das Nanos explizid dazu genutzt werden ist wieder mal mehr
als praktisch einfach.
Familie Herzog
Was habt Ihr eigentlich für Sorgen?Habe heute morgen im
Fernsehen(SAT 1)erfahren,dass in Deutschland jährlich 20 000
Tonnen (Zwanzigtausend)noch verwendbare
Lebensmittel,Obst,Gemüse,Fleisch,aus den Ladenregalen entsorgt
werden,weil die Ware nicht mehr ganz frisch aussieht.In Afrika
verhungern täglich ein paar hundert Kinder.Und Ihr regt Euch
auf,wegen ein paar Nanos.Gehts noch.
Es erstaunt mich, dass sich so viele Menschen über etwas wie
die Nanos aufregen können. In anderen Teilen der Welt, wie Japan
oder Libyen, haben Menschen gerade Angehörige und ihr Hab und Gut
verloren und leben in Angst, was noch auf sie zukommen wird! Lasst uns
doch etwas mehr darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist im
Leben!
Wieso soll die Migros die Verantwortung übernehmen, wenn es
heute vielen Eltern nicht mehr gelingt ihren Kindern beizubringen,
dass sie im Leben nicht alles haben können? Ich sehe die Nanos
eher als "Gratisgeschenk" an und gebe das auch so meinen
Schützlingen weiter. Anspruch darauf hat man nicht, man muss auch
nicht unbedingt jeden davon haben. Die Eltern lassen sich da viel zu
sehr unter Druck setzen!
Michel Klopfstein Biel
Marylin
in den letzen wochen habe ich mich bemüht einen möglichst
grossen bogen um sämtliche migrosfilialen zu machen, einfach weil
mir die ganze aktion zu blöd ist. voilà, wenn es das ist
was die migros wollte, na dann bravo.
Auch wer (falsche und/oder unfaire) Anreize schafft ist
mitverantwortlich - nicht nur jene, die einem "Druck" nicht
standhalten. Ganz blööde Aktion und ganz blööde
Argumentierungen gegenüber einer wohl nicht unbedeutenden
Kundengruppe.
Lassi Koponen
...Nachhaltigket hier, BIO da... alle paar Wochen kommt die Migros
mit anderem überflüssigen Plastikspielzeug, auf das wirklich
kein Kind gewartet hat. Das passt doch hinten und vorne nicht
zusammen. Mein Gott ist es das wirklich wert? Wieviel mehr Umsatz
macht denn die Migros mit der Gehirnwäsche von Kindern?
als vater von drei mittlerweile erwachsenen kindern, bei deren
erziehung ich immer zu mindestens 50% anwesend war, empfinde ich den
artikel des ktipss, den offenen brief sowie die forumsbeiträge
als latent übertrieben. sicher, die mogros hat einmal mehr eine
kampagne gestartet, welche darauf abzielt, die verkäufe zu
erhöhen. abe mal ehrlich: welche firmen tun dies nicht? und: wie
viele firmen kennen sie, die ebenfalls "unsere" kinder damit im visier
haben? aber bei iesen firmen macht niemand einen aufstand. über
dem "zwang", den kinder auf ihre eltern ausüben, damit sie in der
migros einkaufem und damit mehr nanos erhalten, kann ich nur
schmunzeln. vielleicht sollten wir eltern (wieder) lernen, unseren
kindern "nein" zu sagen. wieso unterwerfen wir uns dem zwang der
kinder (wenn wir doch so engagiert gegen den zwang der migros
schreiben)? die verantwortung der erziehung liegt bei uns eltern.
nicht bei der migros. und warum ist es so erwähnenswert, dass die
eine oder der andere nicht mehr in der migros einkaufen geht? sind wir
derart entmündigt, dass wir unsere einkaufswahl in leserbriefen
verkünden müssen? welcher wirkliche, tiefere, emotionale
frustration kommt hier zum ausdruck? ich weiss, dass ich damit den
zorn einiger ktipp-leser/innen auf mich ziehe. dennoch empfehle ich
diesen damen und herren doch etwas mehr gelassenheit gegenüber
diesen, immer nur akuten, werbefürzen und lade sie liebevoll zum
mehr verantwortungsübernahme bei der erziehung ihrer kinder ein.
herzlich daniel kasper
Ich habe aus Protest meine Einkäufe in der Migros auf das
Minimum beschränkt. Das hat mir zwar bei meiner Tochter (9 Jahre)
keine Bonuspunkte gebracht, aber zumindest bin ich mir selber treu
geblieben. Die Migros sollte sich schämen auf diese Weise den
Umsatz steigern zu wollen. Zudem vermittelt die Migros den Eindruck,
dass Fr. 19.90 heut zu Tage nichts mehr Wert ist, da es ja erst ab Fr.
20.- so ein unnützes Ding gibt. Wir sollten uns wieder mehr auf
Lego oder Dergleichen konzentrieren, denn das fördert die
Fantasie und Geschicklichkeit unserer Kinder wirklich, ohne die Eltern
abhängig zu machen. Viel Spass bei den wirklich sinvollen Spielen
und wenn es so schönes Wetter ist wie Heute, geht nach Draussen
und tobt euch aus. Sonnige Frühlingsgrüsse
Wie ist das übrigens mit den Überraschungseiern.Diese
Spielzeuge sind doch für Kinder auch gefährlich.Produziert
wird tonnenweise Plastikabfall.Und,ach ja,sie werden schon seit
x-Jahren produziert.Die Schokolade ist auch nicht gesund für
Kinderzähne.Wieso reklamiert niemand bei diesem (Deutschen)
Hersteller.Diese Spielsachen werden doch sicher auch in
Billiglohnländern produziert.Hört doch jetzt endlich auf mit
diesem Gejammer
Bernhard M. Stocker
Gabriela Moser
Gratulation die Migros hat es geschafft ganz offiziell das wahre
Gesicht zu zeigen. Nun wissen wir Konsumenten, dass es nur noch um
Umsatz und Profit geht. Der Kunde sollte nicht für blöd
verkauft werden. Nicht nur dass die Kinder für Umsatz- und
Werbezwecke missbraucht werden. Es ist ja schon sehr Arrogant, dass
die Migros es in Kauf nimmt, dass Kinder sich durch die Nanos
verletzten können. Wie nennt man das so schön;
Kollateralschaden. Mich stört vor allem wie die Migros damit
umgeht. Der Kunde ist schon lange nicht mehr „König“,
er wird nicht mehr ernst genommen. Das war früher definitiv
anders. Wir haben daher unseren Wocheneinkauf ins nahe Ausland
verlegt, wo wir nicht nur viel Geld sparen sondern auch wie Kunden
behandelt werden.
Yeliz Weibel
ja es ist ein Graus was da alles abläuft bei der Migros! Mal
eine Aktion - das kann man ja noch verkraften. Aber die
Migrosverantwortlichen wissen genau wie sie die Kunden locken
können, eben über die Kinder! Ob das im Sinne des
Gründers Duttwiler ist???? Ich wollte eigentlich das ganze
brüskieren und während der Aktion nur noch im Coop
einkaufen, doch leider habe ich nicht mit den Schulkindern gerechnet.
Unsere Buben wollten genau so mitreden in der Schule, wie auch
Tauschen usw. Und genau das macht sich Migros zu Nutze! Eigentlich
beschämend. Und dann im Jahresbericht lobnt man n och die Gewinne
die man gemacht hat. Doch so viel Erwachsene sind frustriert und
enttäuscht von der ganzen Aktion. Dazu kommt noch, dass man nur
an einem gewissen Tag den Joker erhält und dies sage und schreibe
an 4 Mittwoch also 4 Joker.Ich glaube die Verantwortlichen sind noch
nie an einem solchen Tag im Laden gestanden, den sonst hätten sie
diese Schnapsidee sofort aufgegeben. Da sind wieder einmal all diese
bestraft, die genau am Mittwoch nicht einkaufen können. Aus
diesen oder jenen Gründen auch immer! Aber am Dienstag oder
Donnerstag! Warum können die Kunden (die guten Kunden) nicht
über Cumulus einen Gutschein erhalte? Das wäre doch fair.
Oder ein anderer Vorschlag - überhaupt keine Joker Tage machen!
So oder so die Migros sollte wieder zu den Wurzeln zurück - eben
das Gedankengut von Duttweiler und nicht auf Abzocke machen!!
Juliana Wild
liebe migros - es geht auch anders.
Geschätzte Verantwortliche vom Migros-Konzern, leider muss ich
davon ausgehen, dass Sie nicht alle KonsumentInnen für
selbständige denkende Menschen halten. Nicht anders erkläre
ich mir die Aussage Ihrer Sprecherin, Frau Luginbühl. «Wir
bieten den Eltern die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrem
getätigten Einkauf noch ein Geschenk für ihr Kind zu
erwerben.» Im Schulfach Kalkulation lernt man, dass nebst den
Produktions-kosten auch die Werbekosten dem Endpreis zugeschlagen
werden. Also sind diese Nanos alles andere als ein Geschenk! Für
mich sind sie eine Belästigung, für die Umwelt eine
Belastung, für Ihre Verkäuferinnen an der Kasse eine
Zumutung und für die Kinder ein Schrottprodukt. Brauchen Kinder
nebst den herkömmlichen, altbekannten Spielsachen, wenigen
pädagogisch durchdachten "modernen" Spielsachen und unserem
Naturparadies noch mehr? Ich verzichte auf weitere Ausführungen
dazu, weil die anderen Beiträge meine Meinung diesbezüglich
mehrfach bestätigen. Meine Konsequenz zu ihrem Fehlverhalten ist,
dass ich mindestens während der Zeit doofer Werbekampagnen die
Migros meide. Ebenso kläre ich meine Kinder gründlich auf
über das Thema Werbung. Weil das alles jedoch nur der
berühmte Tropfen auf den heissen Stein darstellt, habe ich mich
entschieden, Menschen zu suchen, welche über ein geeignetes
"Sprechrohr" für dieses Thema verfügen. Wir können
diesem Fehlverhalten der Menschheit nur mit Verboten begegnen! Die
Migros fordere ich auf, uns KonsumentInnen schonungslos
aufzuklären a) mit wieviel Abfallmaterial sie die Umwelt mit
dieser Kampagne belasten (Nanos, Plakate, "Nanobahn",
Verpackungsmaterial usw.) und b) wie bzw. wo wir diesen Schrott
möglichst umweltgerecht entsorgen können. Auch ich muss dies
tun, weil es immer so schrecklich nette Menschen gibt, die glauben,
meinen Kindern damit eine Freude zu bereiten. Auch als aktive Gegnerin
solcher Kampagnen schaffe ich es nicht, dass am Schluss einer
Sammelaktion über 100 Stück von diesen Dingern in meinem
Haushalt landen. Das beweist auch, wie beeinflussbar Kinder im
Kindergarten- und Primarschulalter noch sind.
Ester Tettamanti
Die Aktion ging voll in die falsche Richtung, wenn die Migros
unseren Kindern etwas bieten will, dann bitte nicht den Eltern das
Geld aus der Tasche ziehen und zusätzlichen Stress verursachen.
Es würde der Migros gut anstehen, die Ausrichtung solcher
Aktionen zu überdenken, ausser sie möchte aktiv dazu
beitragen, dass wir nur noch bei der Konkurrenz einkaufen.
Bei der nächsten Aktion bei der Kinder eingespannt werden,
werde ich währende der Dauer dieser Aktion nicht mehr bei Mirogs
einkaufen, denn diese Diskussionen zuhause nerven so sehr und ich
nütze die Zeit mit den Kindern lieber anders.
Wir machen nicht mit - liebe Migros !!!
ich kauf nicht mehr und nicht weniger in der migros ein nur weil
irgendwelche spielsachen zu ergattern sind. ich hab alle spezialtage
verpasst und meine kinder können wieder einmal mehr ihre
frustrationsgrenze austesten. ich entscheide doch, ob ich mitmache,
nicht meine kinder. vorbildfunktion kann auch hier wargenommen werden,
wenn frau/mann dann will! warum lassen sich soviel eltern von ihren
kindern und von der migros terrorisieren und manipulieren?
Je mehr Kinder je mehr Streit, wie verteilst Du 1 oder 2 Nanos auf
3 Kinder? Und soll ich dann wirklich jeweils am Super-Mittwoch
für 180 Chf einkaufen?. Nein danke!!!! schliesslich versuche ich
noch die Murmeln los zu werden, die keinen mehr interessieren. Daher
gehe ich momentan lieber wo anders einkaufen.
Jedes Mal dasselbe: Stress und Einkaufszwang. Jetzt reicht's
mir!
Wenn von Migros wieder mal eine solche Aktion kommt, gehe
ich (einkaufender Vater von zwei Kindern) definitiv zu COOP!
S. Florida, Sins
Dass Eltern durch solche Aktionen nicht unter Kaufzwang gesetzt
werden, stimmt nicht. Viel Ärger, Stress und Enttäuschungen
der Kinder vermeiden? Ganz einfach bei Konkurrenten einkaufen!!!
...wird dieser offene Brief und die hoffentlich vielen
Unterschriften die Migros nicht dazu bewegen, keine solche Aktionen
mehr durchzuführen. Die nackten Zahlen sind das einzige, was der
Geschäftsleitung wirklich interesiert......LEIDER!!! C. Negri
Nanos Obwohl ich fast nur in der Migros einkaufe, finde ich diese
Sammel-Aktionen lästig und ärgerlich. Bei Aktionen geht es
doch ums sparen. Aber bei diesen Sammeleien spare ich rein gar nichts.
Brauche ich wenig und bezahle an der Kasse nur Fr.19.95 gehe ich ohne
Nano, oder was gerade gesammelt wird, nach Hause. Das absolut
ärgerliche ist dann, dass ich am Schluss um die 100 Nanos zu
Hause habe, davon aber ca 15 Morlos, 13 Maskoros, 14 Aramos, 9 Scrimis
etc, aber kein M2, M6 und S2. Und dass man noch so eine teure
Spielkiste dazukaufen sollte, ärgert mich gerade noch einmal.
Nein die Migros ist wirklich nicht mehr, was sie mal war. Nicht besser
als alle andern. Ein Riesen Kommerz.
Tanja Blumer, Oberwil
Wir haben die Migros während der Nanomania praktisch gemieden.
Auch konnten wir ohne Probleme auch nur für Fr. 15.-- einkaufen,
so dass es keinen Nano gab. Die Kinder haben trotzdem alle Nanos
beisammen (geschenkt bekommen, wenige Einkäufe über Fr.
20.--, geschickt getauscht etc.) Wären da keine Spezialnanos wie
DJ Starlight usw. Die hat niemand doppelt, die tauscht auch niemand.
Genau an diesen vorgegebenen Tagen ist man gezwungen, für mind.
Fr. 60.-- einzukaufen. Das stresst ganz schön. Klar, hätten
wir die Kinder enttäuschen und die Spezialnanos nicht "erkaufen"
können. Wir hätten es alle überlebt...
Grundsätzlich finden wir die sozialen Kontakte, die unsere Kinder
bedingt durch die Tauschaktionen knüpfen können, gut. Unsere
Kinder sammeln zusammen und nicht jeder für sich, das ergibt ein
gemeinsames Ziel. So können wir dem Ganzen wenigstens noch 1
positive Seite abgewinnen. Mit Spielzeug von Mc Donalds oder
Burgerking ist es nicht zu vergleichen. Dort ist es einfach nein zu
sagen. Bei diesen Spielsachen wirkt kein Gruppendruck auf die Kinder
ein. Die Migros könnte zur Abwechslung wieder einmal eine Aktion
für Erwachsene durchführen. Umsatzgenerierung mit Kindern
finden wir daneben.
Familie R.& D. Wicki
Eines würde mich intressieren,boykottieren diese Leute hier
auch McDonalds und Burger King.Habt Ihr keine grösseren
Probleme.Wieso lasst Ihr während dem Einkaufen die Kinder nicht
einfach zuhause?(Nachbarschaftshilfe?)Immer nur motzen........
Markus Dunkel
M. Ziltener
Die Aktion ist für uns umweltunfreundlich - zu viel Abfall
kommt mit jeder einzelnen Nano-Figur, kinderunfreundlich - vor allem
Familien mit mehreren Kindern können sich die Nano-Aktion nicht
leisten, diese Kinder werden im Kindergarten zu spüren bekommen,
dass sie "anders" sind; kundenunfreundlich - Eltern werden gezwungen
zum Einkaufen bei Migros Familie Schlatter
Roland Kläusli
Mich würde mehr intressieren ob die Migros die gesammelten
Nanos zur umweltgerechten Entsorgung auch wieder zurück nimmt,
wenn die Kids diese nicht mehr wollen. Wenn man an die unzähligen
Melltallkugeln denkt, die wahrscheinlich einfach in den Kericht
wandern bringt mich dass persönlich mehr zum grübeln.
uns Mütter, Kinder und die Angestellten der Migros so zu
stresse und unter Druck zu setzten. Wer keine Kinder hat, kann gut
sprechen von wegen, man kann das den kindern erklären, der hat
keine Ahnung wiso wir Mütter da mitmachen müssen und dessen
ist sich die Migros voll bewusst! Toll wäre es, wenn bei der
nächsten Sammelaktion alle an der Kasse NEIN sagen würden
und die Migro auf dem ganzen sitzen bleibt.
Thomas Kalau, Herzogenbuchsee BE
Was sich die Geschäfte immer neues ausdenken um den Umatz
anzukurbeln... Anfangs wurden Süssigkeitsregale bei den Kassen
aufgestellt, da war das Quengeln der Kleinen mit Ihren Muttis schon
vorprogrammiert. Das heute Ausverkäufe oder Sonderaktionen rund
um die Uhr verfügbar sind, ist schon die Regel. Dann die
Einführung des Sammelns von irgendwelchen Punkten für
finanzielle Vergünstigungen. Rabattmarkensammeln gab's zwar schon
früher, einige Warenhäuser kopierten dies in Form von
Punktesammeln für Töpfe oder andere
Gebrauchsgegenstände. Das nun die Migros Vorreiterin in der
erneuten Kundenbindung über die Kinder ist, enttäuscht mich
persönlich. Das die Verantwortlichen diese Absicht dann auch noch
verneinen und lediglich von einem kleinen Present als Dankeschön
an unsere Kleinen sprechen, nervt besonders. Für wie Dumm wird
denn die Kundschaft angesehen ? Ich persönlich bevorzuge
zukünftig LIDL, ALDI und Co. Dort kann man noch Produkte
einkaufen ohne an der Kasse mit Fragen nach "Sammeln sie...."
belästigt zu werden.
Ich finde die Reaktion auf diese Aktion recht übertrieben und
unsinnig. Wer seinen Kindern nicht NEIN sagen kann und dies dann an
der Migros auslässt, macht irgend etwas falsch. Was ist denn
mit McDonald, dort gibts gerade die Monopoly Aktion, oder das ganze
Jahr über Happy Meals, Spielplätze etc... Schriebt Ihr denen
dann auch einen Brief? Im täglichen Television Programm werden
ständig Werbungen gezeigt, die Speziell auf Kinder zugeschnitten
sind. Na und? Liebe Eltern, übernehmt Verantworung statt der
Migros irgend einen unsinnigen Brief zu schreiben und überlegt
mal etwas weiter als eure Nasenspitze.
Nein, auch hier wird den Eltern die Eigenverantwortung
abgesprochen. Bei allem Guten was der K-Tipp leistet. Aber die Eltern
sollten sich wieder vermehrt Ihrer Eigenverantwortung für die
Erziehung bewusst werden und ihr Unfähigkeit "Nein zu sagen"
nicht andern in die Schuhe zu schieben. Wenn ihnen was nicht passt
gibt es genug Möglichkeiten das zu tun. Da finde ich es peinlich,
dass der K-Tipp auch dieselbe Unfähigkeit ausnutzt und einen
offenen Brief kreirt. Es heisst ja K-Tip und nicht K-Anwalt. Das
Geschrei von "Kinder müssen für Marketing herhalten" und
"ich ging 2mal einkaufen wegen der 200 CHF Grenze". Solch
"unfähige" Mütter (und Väter), die Ihre Kids in den
Mittelpunkt stellen und von A bis Z pampern erlebe ich als
(einkaufender) Familenvater zu hauf. Das Die Detaillisten das
"ausnutzen" ist legitim. Wir sammeln Nanos, haben viel Spass damit
aber haben in keiner Weise irgend welche Einkäufe - weder in der
Menge noch bezgl. Aktionstage -darauf ausgerichtet. Unsere Kids haben
keine Probleme damit. Sie haben von klein auf ein Nein akzeptiert und
dass es dafür auch mal unverhofft Überraschungen gibt.
Wir wollten diesmal auf keinen fall mitmachen, doch nach einer
woche kamen beide kinder (6+13) über die schule dahinter..ok, wir
kaufen eh (noch) im migros ein, drum was solls? der streit um die
nanos ist auch nervig, aber kinder finden immer einen grund zum
streiten. mann kann über zwang geteilter meinung sein, aber den
befürwortern die auf andere aktionen von mcdonalds+co. verweisen:
niemand ausser panini schaffte bisher dieses enorme tauschfieber unter
kindern auszulösen. sozusagen hat die migros (mal wieder)
geklaut. am schlimmsten finde ich wie nachhaltigkeit für
konzerne nur als image benutzt wird, das kann niemand von der hand
weisen. woher kommt das zeugs? und wohin geht es?
Ich bin mir echt am überlegen, ob ich die Migros bei einer
weiteren solchen Aktion einfach boykottiere, wenn sie so weiterfahren.
Es geht nicht darum, dass ich meinem Sohn "Nein" sagen kann, sondern
ich denke da an die Grosseltern die ihrem Enkel nicht widerstehen
können. Vorallem ältere Leute kaufen daher völlig
sinnlos ein. Das Pensionsgeld lässt Grüssen. Der Migros ist
das ja völlig egal, Hauptsache der Umsatzgewinn stimmt. Bitte
hört auf mit diesem Unsinn.
Eigentlich bin ich ein grosser und treuer Fan der Migros. Doch mit
ihren -zig nervigen Sammelaktionen übertrifft sie nun - leider -
sogar die Konkurrentin Coop! Mit der Tierkleber-Aktion versuchte die
Migros noch einigermassen ihre scheinheiligen Absichten einen
seriösen Anstrich zu verpassen. Nun sollte es dem Letzten klar
geworden sein, dass es sich hier um reine und recht perfide
Kundenbindung bzw. Kundenanbiederung handelt, unter dem
Deckmäntelchen "Wir lieben Kinder". Zudem finde ich all diese
"Materialverteilete" an der Kasse eine Zumutung für jede
Kassiererin! Ware Einscannen, Cumulskarte verlangen, Nanos
abzählen und abfüllen.
Auch ich war Sozialpädagogin/Erzieherin, aber eigene Kinder
sind nun mal nicht das selbe, wie fremde! Als Aussenstehenden sieht
man oft etwas komisches in einer Familie (in jeder Familie!), aber das
gehört dazu. So ist es mit den Nanos! Warum sollen Kinder nicht
der Plausch haben an diesen Kullerkapseln? Man bekommt sie GRATIS oder
man kann NEIN sagen! Einem geschenkten Gaul - schaut man nicht ins
Maul. Würden diese motzenden Eltern wohl beim KTIPP.. reklamieren
und gegen die Migros hetzen, wenn sie z.B. eine Rose oder ein
Degustations-Häppchen bekämen? Kauft auch NIEMAND von diesen
je mal Panini-Bildchen? Braucht NIEMAND die Cumulus-Punkte der Migros
u.s.w. ???
Wie kann man sich über so Nanos aufregen. Man bekommt sie ja
geschenkt. Kinder haben damit Freude, wie mit Murmeln, oder
Abziehbildchen. Verschlucken kann ein Kleinkind alles das nur diese
Grösse hat. Was soll diese Hetze gegen Migros? Das ist doch
lächerlich. Haben solche Leute keine wirklichen Probleme? Ich
bringe die Nanos, Murmeln.. immer meinen Nachbarmädchen, die
müssen aber damit leben, dass ich Mittwochs NIE in den Migros
gehe. Auch meine Kinder mussten damit gross werden, dass Mami mal
einen Furz mitmacht und ein ander mal nicht. Sie haben tipptopp
überlebt. Was soll ein Kind von einer Mutter denken, welche
sinnlos einkauft nur wegen den Nanos? Solche Mütter werden in der
Erziehung noch viele Probleme bekommen!!!
Habe es noch nicht gehört, dass die Migros jemanden gezwungen
hat einen Einkauf zu tätigen..? Wer hier wenn erziehen
möchte wurde schon mehrmals unten kommentiert. Die
Verkäuferinen fragten immer ob wir Nano’s sammeln. Klar
Nano’s waren wieder eine gute Idee. Sie sind zwar nicht ganz
meinem Geschmack, wenn ich es vergleiche mit z.B. Ocean Mania
Wir (2 E + 3 K) meiden zurzeit die Migros und kaufen halt alles
einfach im Coop ein, so einfach geht das :-))
Es ist eine Schande, dass ein Grossunternehmen "muss" mit diesen
Mitteln um seine Kunden kämpfen. Wie wäre es, -sehr geehrte
Damen und Herren- zu jedem Einkauf ein Nano den Kunden zu
schenken????? Man sollte das verbieten, solche Aktionen
weiterzuführen. Der Gründer der Migros würde sicher
auch dagegen, was denkt ihr?
Ich rede mit meinen Kindern darüber das ich das absolut nicht
gut finde durch die Kinder Kunden anzulocken. Ich sage Ihnen auch das
ich wegen der Nanos nicht in der Migros einkaufen werde. Ich war kein
einziges Mal in der Migros habe somit nicht einen Nano erkauft!
Trotzdem haben meine Kinder einen Sack voll Nanos. Die kriegen Sie in
der Schule von anderen Kindern die einige doppelt und dreifach haben.
Ob man will oder nicht wird man hineingezogen. Das ganze artet in
einem Gesellschaftsproblem aus. Traurig das viele Eltern sich
hinreissen lassen von solchen Machenschaften und nicht die Stärke
haben nein zu sagen. Auch ich habe -zig Diskussionen mit den Kindern
hinter mir trotzdem bin ich beim nein geblieben, denn nur so lernen
sie das man nicht alles mitmachen muss nur weil es die meisten tun.
Stell Dir vor die Migros "verkauft" Nanos und keiner geht hin!!!
Duttweiler käme wohl aus dem Grab wenn er sähe das die
Migros die Kinder als Objekt zur Kundengewinnung missbraucht! Da ich
vorher schon praktisch nie in der Migros einkaufen ging ist dieser
neue "Streich" der Migros wohl der endgültige Auslöser gar
nicht mehr da einzukaufen.
Werde nun definitv nicht mehr Migros-Kunde sein! Mit den Nanos ist
das Fass übergelaufen. Schade, dass der Konkurrenz-Druck
dermassen gross ist, dass die Kinder herhalten müssen!
Liebe Eltern. Ihr seid die Erziehungsberechtigten. Ihr dürft
nein sagen zu der Verkäuferin, die euch die Nano's abgeben will
und auch zu euren Kindern. Ich verstehe nicht was daran so schwer sein
soll! Mit den Kindern kann man schliesslich reden und ihnen
erklären warum man die Nano's nicht gut findet. Ich finde, die
Kinder können in solchen Situationen sehr viel für's Leben
lernen. Oder sollen sie lernen, dass man immer ja sagen muss um andere
Menschen nicht zu enttäuschen?
This Breitenstein
Bei uns läuft das ganze auf Hochtouren, bin auch sehr froh
wenn es fertig ist. Letzten Mittwoch sagte mein 8järiger Sohn zu
seinem grossen Bruder (15) studiert in Bern, bitte kannst du nicht in
die Migros gehen und etwas zu Mittag einkaufen damit ihr den goldigen
Nano bekomme......gesagt getan jedoch rief mich mein Sohn an und sagt,
habe keinen bekommen weil ich nur 15Fr, ausgegeben habe......ich finde
es sehr traurig, dass man 20Fr. ausgeben muss um ein Nano zu
bekommen.......der Kleine vergoss sehr viele Tränen, aber ich
glaube das kann ja den Herren von der Chefetage gleich sein wichtig
ist ihr Umsatz-Gewinn......schade schade schade......Lg E.
Consuegra
A.Kenan Pendaz
Ich glaube Gottlieb Duttweiler dreht
sich in Grab!!!!
Stefan Bütikofer
Auch ich bin froh, dass die Zeit vorbei ist.
Ich finde es absolut daneben, dass Kinder ihre Eltern bevormunden.
Ich arbeite seit 9 Jahren als Sozialpädagoge mit Jugendlichen
zwischen 12 und 18 Jahren. Ich muss in der Arbeit so wie in meinem
näheren Umfeld immer wieder erleben, dass Kinder und Jugendliche
ihre Eltern voll im Griff haben und bestimmen, was diese zu tun und
lassen haben. Ob nun die Aktion Nanos auf Kinder abzielt oder nicht,
ist für mich weniger die Frage, als ob Eltern in der Lage sind,
ihren Kindern baroli zu bieten. Ich hörte schon von Eltern die
sagen, dass ihr Kind gewalttätig wird, wenn es Taschengeld
verlangt und sie nicht gleich welches geben. Was soll sie da anderes
machen als geben? Genau so verhält es sich mit der Migros die
natürlich auf die Kinderabziehlt, die närrisch nach den
kleinen „Mandlis“ sind nur, dass die Eltern am Ende
bestimmen sollten, wo eingekauft wird und was die Kinder kriegen oder
nicht. Sonnst müssen auch gleich die Süssigkeiten im
Kassenbereich verschwinden, die ebenfalls auf Kinder abzielen und noch
viele andere Dinge nur, weil die Eltern nicht in der Lage sind, sich
gegen ihre Kinder (kleinen Tyrannen) durchzusetzen. Ich will in
diesem Brief gar nicht darüber debattieren, wie sinnvoll oder
schlecht solche Aktionen von Geschäften sind, sondern an die
Eltern appellieren, dass sie wieder mehr die Verantwortung dafür
übernehmen was ihr Kind kriegt und was nicht. Die Welt kann man
nicht so schnell verändern, es wird immer wieder Versuchungen
für Kinder und Erwachsene geben nur, dass wir schon von klein an
lernen müssen zu entscheiden. Schiebt bitte die Verantwortung
nicht auf die Anderen, nehmt sie selber wahr.
Ich werde die nächsten Wochen nicht mehr in die Migros
einkaufen gehen, ich habe dermassen die Nase voll. Wenn man
alleinerziehend ist und keine grosse Verwandtschaft hat, die den
Kindern Nanos schenkt, ist man in der unangenehmen Lage, dass man
diesen Wahnsinn selber finanzieren muss. Die Migros hat sich an mir
schamlos bereichert. So einfach, wie es einige hier darstellen
(erzieht eure Kinder so, dass sie euch nicht auf der Nase herumtanzen)
ist es ja nicht. Der Gruppendruck in der Schule ist stark und man will
ja nicht, dass das eigene Kind ausgeschlossen wird, weil es nicht
einmal Nanos hat, wo doch ALLE Nanos haben. MIGROS, NEIN DANKE!
L. Widmer
mich nervt die Migros gewaltig. Sollte sie in diesem Stil
weiterfahren, werde ich die Migros künftig so gut wie
möglich meiden.
Angesichts der knappen Ressourcen werden in China
Plastikfigürli hergestellt und jedes noch einzeln in
Plastiksäckli verpackt. Könnten sich die Verantwortlichen
der Migros nicht etwas nachhaltigeres als diesen Plastikblödsinn
ausdenken. Sobald die Aktion vorbei ist landen zig Tonnen im Müll
und belasten die Umwelt ein zweites Mal. Wie wäre es einmal mit
einheimischen Waldtieren aus nachhaltig geerntetem Holz aus unseren
Wäldern? In jeder Ausgabe des Migrosmagazins lesen wir wie
wichtig es ist, nachhaltig zu leben und zu produzieren. - deshalb
finden wir diese Nanomania-Aktion voll daneben, auch weil sie die
Eltern zwingt ihre Einkäufe vermehrt bei der Migros zu
tätigen. Bringt alle Nanos in die Migrosfilialen zurück
sobald die Kinder nicht mehr damit spielen, was sehr bald der Fall
sein wird.Die Verursacher sollen diese selber entsorgen.
Es ist die reinste Frechheit. Wir als Bauernfamilie ärgern uns
schon seit langem über die Migros. All die Abzockerei,
Bruttomarge 38 %, die nervtötenden "Vergleiche" mit Coop (wer ist
billiger) und die dämlichen Sammelaktionen hängen uns zum
Hals raus! Wir gehen schon lange nicht mehr in die Migros
einkaufen.
Einige Kommentare unten schreiben genau was ich sagen will
über die Anti-Nano Bewegung in den Medien. Deshalb repetiere ich
nicht mehr alles. Aber wo liegt das Problem? Kinder zwingen ihre
Eltern zu Einkäufen? Wie genau geht das? Wenn Eltern bei Nanos
nicht standhaft bleiben können wie wird es sein wenn die Kids
älter sind und es um Nintendo, Playstation, Handy,
Designerkleider, Ausgang, Taschengeld usw. usw. geht?! Wir Eltern
dürfen die Verantwortung für die Erziehung unserer Kinder
nicht an Migros, die Schule und Lehrer oder anderswo abgeben. Das ist
unseren Job! Und dieser Job ist oft sehr hart und manchmal, wenn man
drin steckt, sehr undankbar. Aber wir haben ihn gewählt - also
bitte seid mündige Konsumenten und gebt dies weiter an eure
Kinder. Es sind nicht immer die anderen schuld wenn wir etwas tun oder
kaufen das wir nicht möchten.
Patrick Huber, Stettlen
A. Di Crescenzo
Wieviele Tonnen (Sonder-)Müll werden durch diese
Kaufzwangs-Aktion produziert? Nachdem die Murmeln und die Dominosteine
vielerorts nutzlos herumliegen oder bereits im Mülleimer gelandet
sind, folgen nun noch die Nanos. Wir haben zum Glück keine Kinder
im Nano-Alter mehr. Trotzdem ärgere ich mich jedes Mal an der
Kasse über diese sinnlose Aktion. Da kaufe ich lieber vermehrt im
Coop ein!
Kurz nachdem die ersten Nanos ausgegeben wurden, habe ich die
Migros per E-Mail darauf aufmerksam gemacht, dass diese für
Kleinkinder gefährlich sind. Auch den Elternzwang zum Kaufen habe
ich beanstandet. Die Antort war, solche Aktionen würden von den
Kunden begrüsst, zudem sei auf der Verpackung der Nanos eine
Warnung aufgedruckt. Es ist beauerlich, dass die Migros den Umsatz so
ankurbeln muss. Was würde "Dutti" dazu sagen?
G. + W. Sander
Also echt!! Ständig wird nach irgendetwas gesucht womit man
die Migros an den Pranger stellen kann (auch Coop, Aldi, Denner,
Lidl.....) Es wird niemand gezwungen in der Migros ein zu kaufen wegen
der Nanos. Und wer sagt, sie müsse dies machen wegen der Kinder,
und dann gleich noch für mehr als einen Nano, muss ich einfach
sagen: erzieht eure Kinder so, dass sie euch nicht auf der Nase rum
tanzen!!! Ich kaufe selten in der Migros ein, ist einfach zu weit weg
von uns. Unsere Kinder haben aber alle Nanos. Sie bekommen sie in der
Schule, vom Grosi, von den Nachbarn, vom Gotti und Götti von
meiner Arbeitskollegin.... Es ist absoluter Blödsinn dass man
dafür 960.-- ausgeben muss! Den keiner muss das alles alleine
zusammen sammeln. Wer sich daran stört soll einfach anderswo
einkaufen. Und für alle die meinen, das Spielzeug sei so
gefährlich: Hoffentlich habt ihr zuhause keine Büroklammern,
Playmobil, Lego, Murmeln, Eile mit Weile Spielfiguren, Würfel,
Puzzles... Alle die Kinder die nicht mit den Nanos spielen dürfen
bekommen bestimmt auch nie Nüsse, die kann man auch einatmen und
im Gegenteil zu den Nanos sind diese sogar dazu gedacht in den Mund zu
gelangen. Also, kommt mal alle wieder runter!!
Grundsätzlich sind Sammelaktionen ja nichts Schlechtes. Aber
man sollte eine sinnvolle Aktion starten. Wie z. Bsp. in
Zusammenarbeit mit WWF, da können die Kinder auch noch etwas
lernen. Man kann die Bücher auch später wieder anschauen.
Mit den Murmeln, den Dominosteinen und jetzt diesen Nanos wird nach
der Aktion kaum mehr gespielt. Man muss es dann wieder entsorgen. In
jedem Nano steckt auch noch Eisen, solche Rohstoffe sollten nicht
für solche unnötigen Aktionen verwendet werden.
Brief o.k. am Mittwoch vor einer Woche wollte ich beim Migros
Adliswil für mein Grosskind einen Joker holen.. Für meinen
Einkauf erhielt ich anstatt eines Jokers einen Zettel mit dem ich am
19. April den Joker bekommen sollte. (und das um 16.00 Uhr
nachmittags) also nochmals einkaufen.Viele Kinder mit ihren Mamis
wurden enttäuscht.. Das ist nicht nur eine Zumutung wenn die
Migros nicht mal in der Lage ist abzuschätzen wieviele Joker an
ihre filialen zu liefern sind. Gestern habe ich darauf verzichtet mich
um den Endjoker zu bemühen.
Fam. Schibi, Stäfa/ZH
Es ist erschreckend, dass die Migros auf diesem Niveau ihren Umsatz
steigert. Leider funktioniert es. Und das ist genauso
erschreckend.
Beat Fahrni Wetzikon/ZH
Ich verstehe nicht warum man sich aufregt. Man hat es schliesslich
selbst in der Hand ob man das Zeugs sammeln will oder nicht. Ich hab
meiner Tochter klar gesagt, dass wir dieses mal nicht sammeln. Und sie
hat es akzeptiert. Wer sich von seinen Kindern so unter Druck setzen
lässt ist selber schuld. Und ich glaube, dass in der heutigen
Zeit vielen Kindern gut tun würde, auch mal auf etwas zu
verzichten.
Ich unterschreibe diesen Brief gerne und hoffe, dass dieser
Sammelwahn bald mal ein Ende hatt. Dann liegen die Nanos friedlich bei
den Dominosteinen, den Oceankleber und den genau so
überflüssigen Murmeln. Herzlichen Dank an K-Tipp.
Familie Gutwald, Hägendorf/SO
Ich unterstütze diesen Brief voll und ganz, eine solche Aktion
ist nutzlos und nichts als ärgerlich. Wir haben 5 Kinder im
Zielalter und sie können sich die Diskussionen und
enttäuschten Gesichter sicher vorstellen, wenns mal wieder nicht
für genügend Nanos gereicht hat. Für den Shuttle
hätten wir als Familie CHF 300.-- ausgeben müssen. Dazu kam,
dass beim ersten Joker Nano an den darauf folgenden Tagen 5-fach
Cumuluspunkte angeboten wurden - wie gesagt - einfach nur
ärgerlich.
Grundsätzlich finde ich solche Spiele nicht schlecht. Was mir
aber diesmal sauer aufgestossen ist, dass dieser Schaumstoff, in den
die Nanos gelegt werden auch nach mehreren Wochen immer noch stinkt,
was nahelegt, dass er mit giftigen Stoffen und wahrscheinlich auch
sehr billig gemacht wurde. Da in diesem Fall vor allem Kinder damit in
Kontakt kommen finde ich umso schlimmer. Also, da hat die Migros bei
mir einen happigen Imageschaden bekommen. Zum zweiten finde ich es
auch unpasend, dass man für die 3 Superfiguren an einem
bestimmten Tag in die Migros gehen muss und für mindestens
Franken 60 einkaufen muss, um dann, wenn man nicht schon am morgen
einkaufen kann, mit einem Gutschein für diese Figur,
einlösbar erst in 1-2 Monaten abgespeist wird.
What a silly idea! Shame on you Migros! You have a great
opportunity to create something that is not only fun, but could
promote ecological responsibility, and instead you create these silly
"pills" that will end up in the garbage within the year. That's where
all the McDonalds toys end up, and all the other promotional junk the
marketing gurus come up with. Where's the recycling? Where's
sustainability?
Die ganze Sache ist sehr ärgerlich- auch ich bin dafür,
dass Kinder nicht zu Marketingzwecken instrumentalisiert werden!
livia1
Dieses Geschrei verstehe ich auch nicht.Da bekommen die Kinder
etwas zum spielen.Die meisten Kinder,und auch ihre Eltern,haben Freude
daran.Es gibt immer wenige Ausnahmen.Oder sollten wir nicht auch
konsequenterweise der Firma McDonalds schreiben,dass man bei den
Kindermenues das Spielzeug weglässt.Es gibt doch sicher
grössere Probleme.Lösen wir zuerst diese.
...schade, dass Migros solche auf die Kinder gerichteten Aktionen
nötig zu haben glaubt, welche mit der bewussten Limitierung
einzelner Figuren vermutlich bis nahe an den gesetzlich verbotenen
Kaufzwang gehen. Bisher war es Coop, welche mit hektischen Aktionen
und Verlosungen nervte und mit unsinnigen Gross-Inseraten einen
virtuellen Preiskampf anheizte, der eigentlich gar keiner ist. Darum
sei beiden Grossverteilern ins Stammbuch geschrieben, dass ihr Handeln
am Markt auf der rechtlichen Basis einer Genossenschaft (Hilfe zur
Selbsthilfe) fusst und nicht einer gewinnorientierten Handelsfirma.
Beide, Migros und Coop haben mit ihrer grossen Marktmacht auch eine
ethische Verantwortung in diesem Land. Was würden wohl die
Gründer dazu sagen? Aus diesen Überlegungen unterschreibe
ich den Brief an die Migros. Alphonse Hauser, 8805 Richterswil
Es steht jedem frei, wo er/sie einkauft. Wenn sich Eltern
genötigt fühlen, in der MIGROS einzukaufen, weil sie/ihn
seine/ihre Kinder sie/ihn dazu nötigt, dann haben SIE IHRE Kinder
nicht im Griff!!! Es ist einfach heisse Luft und die Verantwortung,
welche der Eltern obliegt, wird plump auf die MIGROS abgewälzt.
Mehr Hirn wäre angebracht. DANKE!! Vielleicht sollte Man/Frau
die Aktionen auch hinterfragen!! ;-) Der MIGROS alles in die Schuhe
zu schieben finde ich einfach plump!
Ruth + Beat Kraus-Lüdin
Ich verstehe das Theater um die Nanos nicht. Niemand muss der Nanos
wegen mehr einkaufen. Wer sich dazu genötigt fühlt, weil die
Kinder dazu drängeln, sollte sich vielleicht wieder darauf
besinnen, wer in der Familie was bestimmen und wer wem gehorchen
sollte. Als Mutter von vier Kindern musste ich oft nein sagen und
meine Kinder wissen (meistens), dass ein "Nein" auch gilt. Wer davon
ausgeht, dass sein Kind nicht lernen und verstehen kann, dass es nicht
alles bekommen kann, was es möchte, ist dem Kind gegenüber
nicht fair. Jedes Kind hat ein Recht auf ein "Nein". Viel sinnvoller
als ein zusätzlicher Einkauf für ein paar Nanos ist, sich
mal mit dem Kind hinzusetzten und gemeinsam damit zu spielen. Dass die
Nanos nicht für Kleinkinder sind, ist auf Grund ihrer Grösse
sowieso klar. Auch hier gilt ein "Nein, dazu bist du noch zu klein".
Die Grösseren dürfen sammeln und tauschen soviel sie wollen
aber nur mit den Nanos die es für den notwendigen Einkauf
gab.
Dragana Mitrovic,Gossau SG
Lieber K-Tipp Sie verfassen einen offenen Brief im Namen Ihrer
Leserschaft. Schon das alleine stösst mir sauer auf. Nun trampeln
Sie jedoch auf der Migros wegen dieser Manias herum, was
tatsächlich völlig unglaublich ist. Was ist mit McDonald's,
mit Kellogg's und mit all den anderen Sammel- und Werbeaktionen, die
auf die Kinder abzielen. Wir als Eltern sind gefordert. Das heisst, es
ist Aufgabe der Eltern, das Konsumverhalten der Kindern zu steuern.
Niemand zwingt mich, wegen meiner Kinder die Einkäufe in der
Migros statt anderswo zu tätigen. Was die Migros betreibt, ist
freier Markt und nicht (wie Sie fast rufschädigend behaupten) ein
Zwang!
Ich bin nicht gleicher Meinung. Die Nanos sind eine Aktion von
Tausenden. Auch Coop, Aldi etc. machen mit Aktionen, Gutscheinen und
Kläberlis Werbung die SCHEINBAR gratis ist. Man muss aber immer
einkaufen (und oftmals auch einen bestimmten Betrag) um von diesen
Aktionen etc. zu profitieren. Dass die Nano's ein junges Publikum
ansprechen, ist doch super. So können Migros-Kunden profitieren.
Die Kinder lernen, dass es nicht Alles immer gibt und wenn mal ein
Nano fehlt, kann man unter Freunden oder im Internet getauscht werden,
wie bei den Baninis. Die Migros gibt teilweise Nanos auch gratis
heraus wenn z.B. ein Kind der Migros einen Brief schreibt, dass ihm
ein bestimmter Nano fehlt (wie der Brief an den Weihnachtsmann ;).
Zusätzlich bringen die Nanos Spiel- sowie Lernspass. Oder
müsste man nicht Nintendo einen offenen Brief schreiben, dass sie
aufhören sollen, ab 329.- einen Nintendo DS zu geben, da alle
Kinder das wollen, weil die anderen Kinder das haben? Ich finde die
Aktion Nano super und freue mich auf weitere so tolle Ideen.
DKSwissMade
Peter Brunner, Basel
Es ist wichtig, seine Abneigung gegen solches Geschäftsgebaren
kund zu tun,
wir, eine familie mit zwei kindern und unsere freunde können
die aufregung über die tollen nano's NICHT verstehen. die nano's
sind gut gemacht und fördern kreatives spielen. mehr, als viele
andere teure spielzeuge! und wir sind auch noch nie gezwungen worden
nano's zu kaufen, dieser vorwurf ist absurd. lieber k-tipp: sonst
wirklich wichtig und gut, aber hier lehnt ihr euch definitiv zu weit
aus dem fenster! den konsumentenunfreundlich sind die nano's nun
wirklich nicht. denn dann müsstet ihr wirklich konsequent sein
und JEDE kinder-marktingaktion verurteilen, seien es kellogg's flocken
oder alle KINDER-produkte. - wie gesagt, unnötige sache vom
k-tipp. aber wie so oft, der markt entscheidet und die aktion ist ein
riesen erfolg. wir freuen uns schon auf die nächste NANO-MANIA.
vielen dank.
Lieber k-tipp! Ich finde es unmöglich, dass die Migros
für diese Aktion angegriffen wird. Also mal ehrlich, Kinder
quängeln auch, wenn es keine Nanos gibt, wer diesem Druck nicht
standhalten kann, sollte halt ohne Kinder einkaufen oder sich gegen
die Kinder durchsetzen. Ich habe selbst zwei Kinder und weiss, dass
das gar nid so schwer ist, wenn man sich nur etwas Mühe gibt.
Ausserdem ist es überhaupt nicht an einen Kaufzwang gebunden. Bei
uns in der Migros habe ich schon mehrere Male die Nanos von Kunden vor
mir an der Kasse erhalten, ohne dass ich überhaupt auch nur einen
Franken dagelassen habe. Theoretisch hätte ich mit den Nanos auf
dem Absatz kehrt machen können und den Laden ohne Einkäufe,
aber mit Nanos verlassen. Die Verantwortung, dass die Kinder keine
Nanos schlucken, liegt auch bei den Eltern und nicht bei der Migros.
Diese Reaktion auf eine eigentlich schöne gute Idee, scheint
für mich sehr hilflos und absolut überzogen. Schade...
Leute, es gibt genug Ratgeber, die Euch helfen können, wieder die
Oberhand über Eure Kinder zu erhalten also wirklich und dann der
Migros die Schuld geben?!
Marianne Fielding, Allschwil BL René und Herta Wüger,
Allschwil BL
Yvonne Lauchardt, Lutzenberg SG
Die Migros sollten, wenn Sie schon eine solche Sammelaktion macht,
bei jedem Einkauf einen Nano oder was auch immer abgeben,oder es
einfach sein lassen.
Ich bin mit Jahrgang 1946 zwar sicher nicht mehr Zielpublikum der
MIGROS-Nano-Aktion, dennoch finde ich die Nanos ausgesprochen lustig
und das Auftürmen richtig anspruchsvoll. Mein Sohn hat einige
Nanos nach Hause gebracht und wir haben mit viel Spass gewetteifert,
wer den höheren Nano-Turm schafft. Mit 4 Nanos bin ich bis jetzt
"Rekordhalter" in der Familie. Dass Mütter wegen den Nanos mit
Ihren Kindern ein Problem haben, kann ich überhaupt nicht
verstehen. Vielmehr könnten die Nanos als gut begreiflichen
Anschauungsunterricht dienen: Nanos gibt es, wenn wir sowieso in der
Migros einkaufen müssen und sonst sicher nicht. Nur wegen den
Nanos etwas zu kaufen zeugt von Unreife bei den Eltern. Also: Den
Kindern mehr Grenzen aufzeigen! Und ein Tipp an den Ktipp: Seid nicht
so freudlos und lustfeindlich. An die MIGROS ein Dankeschön
für die gute Idee und die gelungene Ausführung. Auch der
Ktipp hätte sagen können "toll gemacht, MIGROS, danke
schön". Why not?
Treue darf und soll belohnt werden. Kinder auf diese Weise aber
einzubinden, ist unerhört. Nanos schönfärberisch als
sinnvolles Spielzeug auszugeben gar vermessen. Steigert es doch
lediglich die Sammelwut und die Konkurrenz gegenüber anderer
Kinder, alle besitzen zu wollen. Das wird schamlos ausgenutzt. Etwa
auf gleiche Weise, wie wie jeweils beim Sammeln von
«Fussballbildli».
Ich boykottiere diese Nanomania, indem ich nicht in den Migros
(oder sowenig wie moeglich) dahin einkaufen gehe, solange diese Aktion
anhaelt. Der Coop ist bei uns in der Naehe und auch beim ALDI wird man
nicht damit gestoert. Trotzdem kommt man nicht drumherum, weil die
Kinder zwangslaeufig in der Schule damit in Kontakt kommen und
natuerlich auch NANOS wollen.
Die Nanos sind nicht gratis. Es
gibt sicher ganz viele Konsumenten, die darauf achten, dass sie auf
einen hoeheren Betrag kommen, damit sie noch mehr von diesen Dingern
bekommen.
Plus der ganze Abfallberg, den die Nanos (und all die
anderen Manias) ist sicher riesig
S. Eberle, Schmerikon SG
Lieber K-Tipp Ihr offener Brief an die Migros betreffend der
Nano-Aktion hat uns mehr bestürzt als die Nanomania selbst.
Keine Eltern werden zu Einkäufen gezwungen. Wenn Eltern nicht in
der Lage sind, sich gegen die Wünsche ihrer quengelnden Kinder zu
behaupten, führt dies unweigerlich zu Problemen beim gemeinsamen
Einkauf – ob mit oder ohne Nanos. Es scheint ein momentaner
Pressetrend zu bestehen, der darauf abzielt, die hilflosen Konsumenten
vor der bösen Nanomania zu schützen. Dabei gehen die
durchaus positiven Seiten dieser kleinen Spielzeuge gänzlich
vergessen: Sie sind gratis, sie fördern die Kreativität und
die Feinmotorik, Tauschen und Spielen fördern zudem die
Sozialkompetenz. Die Nanos sind daher wesentlich sinnvoller als die
bei allen anderen Grossverteilern allgegenwärtigen (!)
produktgebundenen „Gratis-Spielzeuge“, welche die Kinder
als spezifische Konsumentengruppe ansprechen und bei den Eltern eine
Produktbindung bewirken. Der offene Brief des K-Tipps erweckt bei uns
den Eindruck, mehr Promo-Aktion in eigener Sache als Konsumentenschutz
zu sein. Die momentane Aufmerksamkeit, die das Thema
„Nanomania“ in der Presse geniesst, wird gezielt für
eigene Zwecke ausgenutzt. Aus einer Mücke wird ein Elefant und
der Konsument wird zum Opfer gemacht, womit der K-Tipp seine
Bestimmung als Konsumentenschützer rechtfertigen kann. David
Thoma, Zürich Marion Grabher, Zürich
Wenn er sehen könnte was mit seiner Idee heute gemacht wird.
Ich finde ihre Nanomania eine gefährliche und absolut
überflüssige Werbeidee und ökologischer
Blöödsinn denn nur das ist sie. Die Migros bringt in den
letzten Jahren zunehmend fragwürdigere Pojekte welche wie die
aktuelle Millionen kosten die man dem Konsumenten gescheiter in Form
von Verbilligungen zukommen lassen würde. Im Moment geht es der
Migros noch gut und sie meint sich solche Sachen leisten zu
können, es ist gut dass Firmen wie Aldi, Lidl und Co. Druck
machen ...
Erstmals vielen Dank an den ktipp, dass ihr dieses Thema aufgreift
und etwas unternehmt! Ich finde diese Nanomania wirklich ein grosses
Aergernis und die noch grössere Unverschämtheit finde ich,
dass man geradezu genötigt wird (halten Sie mal dieses Geschrei
einer 4jährigen aus, jedesmal wenn sie in der Migros einen Liter
Milch einkaufen wollen), dieses unsägliche, hässliche Spiel
für 10.- zu kaufen. Um all dies zu vermeiden, gehe ich nun eben
in den Coop einkaufen!
Eigentlich sollte man die Migros während solchen
überflüssigen Aktionen boykotieren! Es kann doch nicht sein,
dass ich quasi gezwungen bin wegen irgendwelchen dümmlichen
Figuren am Mittwoch für 60 Franken einzukaufen! Um 11.00 Uhr gibt
es bereits keine Joker mehr. So komme ich ja nochmals in die Migros,
wenn ich den Gutschein einlöse und kaufe dann gleich auch
nochmals für x Franken ein. Clever nicht!! Mache ich da nicht
mit - was ich bei der nächsten x-Manie garantiert tue - dann
werden meine Kids entäuscht sein! Aber ich werde ihnen diese
Sauerei erklären und ich denke sie werden das verstehen und sie
werden auch ihren Kollegen darüber aufklären, was die Migros
da mit ihren Kunden anstellt. Ich denke das ist keine gute
Imagepflege. Ja, so was müsste echt verboten werden - zusammen
mit dem Zuckerzeugs vor der Kasse.
müssten dringend bei jedem Einkauf (egal welcher Betrag)
abgegeben werde.
Mich verärgert immer wieder, dass man für einen Jolly
sogar einen Einkauf für 60 Fr. tätigen muss, und die Anzahl
immer nur beschränkt zur Verfügung steht. Wer nicht morgens
um 8 Uhr Zeit hat für den Einkauf und die Jollys bereits zu ende
sind bekommt man nur einen Gutschein und wird damit gezwungen nochmal
extra zu Migros zu gehen und den Bon einzulösen.
Bruno Widmer, Steffisburg
Warum nicht in Zukunft einfach bei Coop einkaufen? Mittlerweile
gibt's doch neben jeder Migros den Konkurrenten und umgekehrt. Ich
finde dieses Theater um die zugegebenermassen sehr einfältigen
Pillen etwas kindisch. Meiner Meinung nach bewirkt der offene Brief
allein gar nichts. Wenn der Kunde etwas motzt und die Spielchen der
Migros trotzdem brav mitspielt und das Geld in die Kassen spült,
ist die nächste dumme Aktion absehbar.
Hört auf jeden Fall auf mit solchen Aktionen. Morgen geht das
Gehetze wieder los, um acht schon im Migros sein, für mindestens
60 Fr. einkaufen, damit man den letzten Joker bekommt, denn
später könnte es schon keine mehr haben, so gewesen beim
Luxibus. Bei der nächsten Aktion am besten alles ignorieren.
Katja Büsser-Bruggmann, Bichelsee TG
Ich könnte ein ganzes Buch füllen, wenn ich darüber
nachdenke, wie blöd diese Aktion ist. Zuerst die Murmeln, dann
die Dominos und jetzt die doofen Nanos, die in meinen Augen auch
keinen pädagogischen Wert haben. Liebe Migros was lasst ihr euch
als nächstes einfallen, hoffentlich kommt wieder ein (wenn ihr
es schon nicht lassen könnt), da lernen die Kinder noch etwas.
Das gehört einfach verboten, Kinder zu Marketingzwecken zu
benutzen.
Peter Häfliger, Sempach-Station LU
Ich hoffe das sich viele Menschen melden und unterschreiben werden
und dadurch diese Maniaaktionen abgeschafft werden.
Vanessa Wirz, Gwatt BE
