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Rund die Hälfte der Mascara, Eyeliner und Lidschatten entsprechen nicht dem Gesetz. Das zeigt ein Test. Grund: Mängel bei der Deklaration und bedenkliche Inhaltsstoffe.
Mascara, Eyeliner und Lidschatten sind «Risikoprodukte». Das schreibt das Kantonslabor Basel-Stadt in einem Bericht. Grund: In solchen Kosmetika wird immer wieder eine krebserregende Substanz gefunden (N-Nitrosodiethanolamin, kurz NDELA).
So auch bei einer neuen Untersuchung des Labors: Von 30 Produkten enthielten 6 diesen Stoff (alles Mascara-Stifte). Daneben fanden die Basler Kontrolleure in den Produkten eine zu hohe Menge an Farb- und Konservierungsstoffen, und sie bemängelten in 16 Fällen die fehlende Deklaration von Inhaltsstoffen.
Zudem war ein Produkt mit dem Hinweis «Ayurvedic Medicine» beschriftet. Diese Heilsanpreisung ist laut dem Kantonslabor nicht zulässig.
17. Januar 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
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