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Wer sein Tattoo entfernen lassen will, muss sich das gut überlegen: Es drohen Verätzungen oder Giftstoffe.
Das Ministerium für Verbraucherschutz Baden-Württemberg warnt vor Entfernungen von Tattoos. Bei der Behandlung mit Laser würden die Farbpigmente gespalten. Dabei könnten giftige Stoffe entstehen. Und: Wer sich das Tattoo mit Entfernerflüssigkeit wegmachen lässt, riskiert «schwerwiegende Hautverätzungen». Die Flüssigkeit sei nur für die punktuelle Korrektur von Permanent-Makeup geeignet.
Seit Jahren raten die Behörden: Wer sich tätowieren lassen will, soll sich vorher gut informieren und einen Allergietest machen. Denn: Viele Tattoo-Studios verwenden Farben, in denen krebserregende oder Allergie auslösende Substanzen stecken. Sie beziehen diese Farben oft über das Internet. Einige verwenden gar Farben der Autolackindustrie. Das zeigten verschiedene Untersuchungen (siehe auch Artikel «Tattoo-Farben: Qualität miserabel»).
06. Januar 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
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