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In Pralinen können Mandeln oder Walnüsse stecken, auch wenn dies auf der Verpackung nicht deklariert ist. Das zeigt ein Test des Basler Kantonslabors.
Für Allergiker können Zutaten wie Ei und Nüsse in Lebensmitteln gefährlich sein. Deshalb müssen sie sich auf die Zutatenliste auf der Verpackung oder im Offenverkauf auf die Angaben des Personals verlassen können. Denn allergische Reaktionen sind zum Teil lebensgefährlich.
Aber: Oft sind solche Zutaten nicht deklariert und das Verkaufspersonal kann nicht kompetent Auskunft geben. Das zeigt eine Untersuchung des Kantonslabors Basel-Stadt. Das Labor hat 25 Pralinensorten auf Allergene untersucht. Die Proben stammten von zwei Grossverteilern, Bäckereien und Konditoreien. Fazit: In 10 Proben (40 Prozent) wies das Labor Rückstände von Mandeln, Haselnuss, Walnuss, Pistazien oder Ei nach. Diese Zutaten waren aber nicht deklariert.
Ähnliches gilt auch für Wähen: Bei einer Kontrolle 2009 wusste das Personal von Bäckereien oft nicht, ob in den Wähen Haselnüsse stecken oder nicht (siehe Artikel).
29. Dezember 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
