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Betrüger fordern Facebook-Nutzer auf, sich neu einzuloggen. Wer das tut, gibt seine Zugangsdaten Preis.
Auf immer neue Arten versuchen Gauner, an die Zugangsdaten von Nutzern eines Facebook-Kontos zu kommen. Sie verwenden diese Konten dann für den Versand von Schadsoftware, Spam, bösartigen Webadressen oder versuchen an weitere persönliche Angaben wie Zugangsdaten zum Online-Banking zu kommen.
Ein beliebter Trick: Die Betrüger geben sich als Administratoren des Kontos aus und lotsen die Nutzer via E-Mail mit einem Link auf eine Website, wo sie sich «wegen der Privacy-Einstellungen» mit Nutzernamen und Passwort neu einloggen sollen. Wer das tut, landet auf Websites, deren Namen wie Facebook klingen – etwa Facebookserver.com. Diese haben aber nichts mit Facebook zu tun, warnt das Software-Unternehmen Trend Micro.
Tipp:
Solche Tricks fliegen in der Regel schnell auf. Moderne Internet-Programme (Browser) warnen automatisch vor betrügerischen Websites. Es lohnt sich also, regelmässig die neuste Version seines Browsers herunterzuladen. Eine Liste mit Links ist unter K-tipp.ch > Service > Gut bedient > Gratissoftware zu finden.
23. September 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
