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Denn sie wissen nicht, wem sie Websites vergeben

Die Vergabestelle für Internet-Adressen, Switch, führt ein Register der Besitzer von Websites. Doch die Angaben darin sind nicht immer richtig.

Denn sie wissen nicht, wem sie Websites vergeben

Beim Surfen im Internet landet man ab und an auf Websites, die einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Da tummeln sich Online-Shops mit unglaublich tiefen Preisen oder politische Propaganda-Seiten aus unbekannter Quelle. Wer wissen will, wer dahinter steckt, schaut zuerst im Impressum oder bei den Kontaktangaben nach.

Doch manche Betreiber von Internetseiten geben nichts von sich preis. In diesem Fall kann bei Schweizer Websites die Suchmaschine von Switch, der Registrierungsstelle für Internet-Adressen, weiter helfen. Wer dort den Namen der Website eingibt, erhält die Adresse des Halters.

Aber: Zwar ist Switch gesetzlich verpflichtet, ein «zuverlässiges» Register zu führen. Ob die Angaben in der Datenbank korrekt sind, muss Switch laut dem Bundesamt für Kommunikation nicht überprüfen. Die Folge: In einigen Fällen weiss die offizielle Schweizer Registrierungsstelle nicht, wer bei ihr eine Internet-Adresse belegt.

Ein Beispiel: Die Adresse Arimex.ch gehört einem «Arion Mex», der an der Lovestreet 11 in New York wohnt. Eine solche Adresse gibt es aber nicht. Immerhin beteuert Switch auf Anfrage: Wird sie auf unkorrekte Angaben hingewiesen, will sie sich darum kümmern.

Tipp: Die Suchmaschine Checkdomain.com gibt Auskunft über die Halter von ausländischen Websites. Aber: Auch diese Angaben sind mit Vorsicht zu geniessen.

27. August 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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